Norwegen kämpft gegen Butterknappheit – ein hausgemachtes Problem?

von am

Lebensmittelknappheit ist im westlichen und nördlichen Europa eigentlich kein Thema. Eigentlich – denn blickt man nach Norwegen wird man in den Supermärkten des Landes eines nicht finden – Butter.


Norwegen kämpft gegen Butterknappheit - ein hausgemachtes Problem? Butter ist in den letzten Tagen in Norwegen zu einem Luxusgut geworden. Aktuell werden mehr als 20 Euro pro Stück gezahlt. © Volker Hartmann/dapd

Björn Börgermann Björn BörgermannReferent beim >Milchindustrie-Verband e.V.< Norwegen leidet momentan unter einer akuten Butterknappheit. Aktuell zahlen die Menschen für ein Kilo Butter bis zu 80 Euro.

Der Schwarzmarkthandel blüht. Mehrfach sind Butterschmuggler an der Grenze aufgegriffen worden. Was klingt wie aus einem schlechten Krimi ist für Norweger Realität. Vor wenigen Stunden wurde zudem bekannt, dass auch Finnland erste Lieferengpässe habe.

Was die Gründe für die Butterknappheit im Jahr 2011 sind und warum vorerst nur Skandinavien betroffen ist, darüber haben wir mit Björn Börgermann vom Milchindustrie-Verband e.V. gesprochen.

»Björn Börgermann zur Butterknappheit in Norwegen« herunterladen


Es wurden bereits 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Hagbard

    Hagbard am

    Ihr Beitrag ist irreführend oder schlecht recherchiert.

    Sie beginnen mit dem Eingangssatz:

    “Lebensmittelknappheit ist in der Europäischen Union eigentlich kein Thema. Eigentlich – denn blickt man nach Norwegen wird man in den Supermärkten des Landes eines nicht finden – Butter.”


    Damit erwecken Sie den Eindruck, die Situation in Norwegen sei ein EU-Problem.

    Nur leider ist Norwegen kein Mitglied der EU und auch noch nie gewesen. Die Norweger haben dies bereits 2 x in Volksbefragungen abgelehnt.

    Insofern handelt es sich absolut um ein hausgemachtes, norweger Problem.

  2. Christian Bollert

    Christian Bollert am

    Lieber Hagbard,

    vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Wir wollten mit dem Text nicht den Eindruck vermitteln, Norwegen sei oder war in der EU. Mit den einleitenden Sätzen wollten wir lediglich darauf hinweisen, dass in der EU und im westlichen Europa Lebensmittel normalerweise nicht knapp sind. In Norwegen, einem hochentwickelten Land am nördlichen Rand der Union erwartet man das ebenfalls nicht.

    Im Interview selbst wird auch mehrfach darauf hingewiesen, dass Norwegen nicht in der EU ist, Finnland jedoch schon.

    Ihr Fazit, dass es sich um ein hausgemachtes Problem der Norweger handelt, finden Sie bereits in der Frage in der Überschrift des Artikels.

    Um jedoch Missinterpretationen der Einleitung zu vermeiden, haben wir nun deshalb den Einleitungssatz verändert.

    Beste Grüße,

    Christian Bollert

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Eurokrise: “Italien hat es gelernt, mit hohen Schulden und wenig Wachstum zu leben.”

Eurokrise: “Italien hat es gelernt, mit hohen Schulden und wenig Wachstum zu leben.”

Italien ist offenbar das nächste Land, welches im Fokus der Spekulanten steht. Skeptiker sehen in Italien bereits den möglichen Auslöser für ein Ende der Gemeinschaftswährung. Die europäische Politik wartet ab und sieht die Italiener auf einem guten Weg. mehr