Schweizer Franken im Höhenflug: Steht die Schweiz vor der Deflation?

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Die Schweiz hat ein Problem: Es geht ihr zu gut. Deshalb flüchten viele Investoren in den Schweizer Franken. Und das schadet der dortigen Wirtschaft.


Schweizer Franken im Höhenflug: Steht die Schweiz vor der Deflation? Die Währung der Schweiz wird immer stärker. / © Hanspeter Bolliger/pixelio.de

Walter Wittmann Walter Wittmannist Wirtschaftswissenschaftler aus der Schweiz. / © Orell Füssli Verlag Die europäische Wirtschafts- und Finanzkrise weitet sich aus: Nach Irland, Griechenland und Portugal bekommen jetzt auch Spanien und Italien wirtschaftlich ernsthafte Probleme. Die Schweiz dagegen braucht keine Angst zu haben: Den dortigen Unternehmen geht es bestens, die Staatsverschuldung ist gering. Doch genau das könnte jetzt zum Problem für den Schweizer Franken werden: Sein Wert klettert nämlich gerade in rekordverdächtige Höhen und bedroht deshalb die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz.

Die Schweizer Nationalbank senkt den Leitzins und will mehr Geld drucken, aber reicht das, um die Situation zu entschärfen?

Für Laien sind die wirtschaftspolitischen Zusammenhänge kaum zu verstehen. Deshalb fragen wir den Schweizer Ökonom Walter Wittmannn, wie es zu diesem Höhenflug des Franken kommt, was das für Auswirkungen hat und ob man überhaupt etwas dagegen tun kann.

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Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Blackforest

    Blackforest am

    Ich kann die Schweiz gut verstehen dass Sie der EU und dem Euro fernbleibt.
    - Wenn man die stümperhaften Versuche der Politik sieht die Probleme in der EU in Griff zu bekommen, dann wünschte ich mir, dass ich in der Schweiz wohnen könnte.
    - Die Flucht in den Franken ist der beste Beweis wie sehr die Bevölkerung der EU Politik und den Regierenden misstraut.
    Ich meine zu Recht, es wird alles unternommen damit der Euro und die EU nicht scheitert.
    Nur mit welchem Preis, wir sind zwischenzeitlich Zahlmeister Nr.1 in der EU, mit fatalen Folgen, nicht nur dass wir zwischenzeitlich die höchste Staatsverschuldung haben nein, es werden weiterhin Staaten in die EU aufgenommen die, die Kriterien der EU unmöglich lange durchhalten.
    Portugal, Italien Irland, Spanien klopfen an die Geldtür.
    - Nein, der Bürger ist schon weiter - Raus aus der EU und dem Euro und Wiedereinführung der DM ansonsten werden wir von dem Moloch EU aufgefressen.
    - Die EU ist grandios gescheitert - die Schulden wachsen ins unermessliche.
    Die Reaktionen der Finanzmärkte sprechen eine deutliche Sprache.
    Die EU stürzt uns ins Unglück, ein Vielvölkerstaat mit gewaltigen unterschiedlichen Kulturen und Sprachen das ersieht man in der Geschichte wird nicht lebensfähig sein - ein Europa miteinander in friedlicher Koexistenz aber mit selbstständigen Staaten muss das Ziel sein - kein diffuses halbfertiges Konstrukt mit dem sich niemand mehr wiederfindet.


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