Verbraucherministerium stoppt von dm gesponserte Anzeigen

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Die Drogeriekette hat eine Kampagne des Ministeriums für gesunde Ernährung unterstützt. Diese wurde jetzt eingestellt. Das Sponsoring soll rechtswidrig sein.


Verbraucherministerium stoppt von dm gesponserte Anzeigen dm und das Bundesministerium für Ernährung haben gemeinsame Sache gemacht - damit ist jetzt aber Schluss.

Jochen Bäumel Jochen Bäumelehemals Auslandskorrespondent der ARD und Vorstandsmitglied von Transparency International.

Gesellschaftliches Engagement nennt die Drogeriemarkt-Kette dm es, wenn sie eine Anzeigenkampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt. „In Form“ heißt die Kampagne und soll die Bürger für gesunde Ernährung sensibilisieren. In breiten Streifen sind seit Ende Juli Anzeigen erschienen, auf deren rechter Hälfte ein Sekretär vom Ministerium für „In Form“ lächelt, auf der linken Seite wirbt dm. Der Drogeriemarkt, der auch Lebensmittel im Sortiment hat, zum Beispiel vegetarische und vegane Kost, Hülsenfrüchte und andere Bio-Produkte, der bezahlt den Anzeigenstreifen – komplett.

Missbrauch des Ministeriums zu Werbezwecken nennt das Jochen Bäumel von Transparency International. Mit ihm besprechen wir, warum die gemeinsame Werbekampagne des Verbaucherschutzministeriums und der Drogeriekette beendet wurde.

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