Viele Radiosender jubeln momentan – doch warum?

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Für Radiomacher ist eine Frage ganz entscheidend: Wie viele Leute hören uns eigentlich? Um das rauszufinden, gibt es die sogenannte Media-Analyse, eine zweimal jährlich stattfindende Erhebung darüber, wer wann welchen Radiosender gehört hat.


Viele Radiosender jubeln momentan - doch warum? Das gute alte UKW-Radio ist noch immer das populärste Radiomedium. Nur weiß kaum einer, wie viele Leute wirklich hören. Foto: Torsten Silz/ ddp.

Horst Müller Horst MüllerProfessor an der Hochschule Mittweida. Was bei der Media-Analyse rauskommt, ist vor allem für Werbekunden wichtig, aber auch für die Redaktionen. Denn die freuen sich ganz besonders, wenn ihre Hörerzahlen steigen. Die neue Analyse hat erstaunliche Ergebnisse gebracht. Demnach gibt es nämlich fast nur Gewinner. Fast jeder Sender in Deutschland hat Hörer gewonnen. Wir fragen uns, wie das denn sein kann und haben deshalb mit Horst Müller gesprochen. Er ist Professor an der Hochschule Mittweida, forscht seit Jahren dort im Bereich Medien und war außerdem lange Chef des privaten Radiosenders "Antenne MV".

Hören Sie hier das Interview noch einmal:

»Interview mit Medienprofessor Horst Müller zur Aussagekraft der Media-Analyse« herunterladen

Carsten Hoyer Carsten HoyerAntenne Thüringen.

In Thüringen gibt es in Sachen Radio einen unangefochtenen Marktführer, nämlich den Privatsender "Antenne Thüringen". Der Sender hat jedoch bei der diesjährigen Media-Analyse nicht zulegen können.

Im Vergleich zur vorigen Analyse hat der Sender 8.000 Hörer verloren. Wir haben mit dem Programmchef von "Antenne Thüringen" über die aktuellen Zahlen und vor allem über die Media-Analyse an sich gesprochen.

Hören Sie hier das Interview noch einmal nach:

»Interview mit Carsten Hoyer zur Bedeutung der Hörerzahlen« herunterladen


Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Ulrike Matthes

    Ulrike Matthes am

    Vielleicht wirkt sich das oft so seichte TV-Programm endlich aus und die eher sorgenvolle Situation vieler Menschen Seid 40 Jahren sind wir ziemlich interessierte Radiohörer aber leider, leider gehörten wir nie zu denen, die nach ihrer Hörgewohnheit gefragt wurden. In Hamburg hat man ja nach solchen Umfragen die Kulturprogramme im NDR vollkommen umgestellt- in diesem Fall banalisiert, um mehr jüngere Hörer hinzuzugewinnen,was ja gradezu grotesk ist; hat aber geklappt.Den ganzen Tag gibt es Musikschnipsel aus allen Jahrhunderten,  die ganz selten nur zusammenpassen, niemals ganze Symphonien, immer die selben Sätze, - ganz oft den Sommernachtstraum ( schon morgens um 1/2 sieben) -  und die Sprecher-mädchen sollen wohl vor allem eine sexy Stimme haben,  ein bisschen verschlafen klingen und alberne Anektödchen zum Besten geben,ABER IN JEDEM fALL SIND ES NUR SELTEN SO INTELLIGENTE; INTERESSANTE UND KRITISCHE BEITRÄGE WIE IN IHREM PROGRAMM!!

 

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