Wirtschaftsboom in Afrika: “Wachstum heißt nicht gleich Entwicklung”

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Während Ostafrika von einer extremen Dürre bedroht ist, boomt nebenan die Wirtschaft. Staaten wie Kenia, Angola und Nigeria wird in diesem Jahr ein traumhaftes Wirtschaftswachstum vorhergesagt. Wird der Kontinent davon profitieren?


Wirtschaftsboom in Afrika: “Wachstum heißt nicht gleich Entwicklung” Marktszene in Lagos, Nigeria. Vor allem durch seinen Erdölreichtum gehört die nigerianische Wirtschaft zu den am schnellsten wachsenden Ökonomien der Welt. (© wikimedia / Zouzou Wizman)

Prof. Robert Kappel Prof. Robert Kappelist seit 2004 Präsident des German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Kenia, Angola und Nigeria gehören zu den weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Vor allem aufgrund der hohen Erdölpreise wächst die Wirtschaft in diesen rohstoffreichen Ländern zurzeit mehr als viermal so schnell wie in Deutschland.

Und dennoch herrscht in allen drei Staaten Korruption, Arbeitslosigkeit und Armut. Nachbarländer wie Somalia gelten als völlig gescheiterte Staaten, in denen Gewalt und Korruption regiert.

Seit Montag ist Angela Merkel nun mit deutschen Unternehmern und Investoren in der Region unterwegs, um Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Wie verändert der Wirtschaftsboom die Region? Wer profitiert davon am meisten und was erhoffen Unternehmen wie Siemens, Daimler, Lufthansa und die Deutsche Bank in der Region?

Antworten auf diese Fragen vom Wirtschafts- und Afrikaexperten Robert Kappel.

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