Zukunft des Journalismus: “Soziale Netzwerke sind nur neue Theken”

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Für etablierte Medienhäuser ist die Digitalisierung ein großes Risiko. Denn alte Erlösmodelle, wie der private Anzeigenverkauf, bröckeln. Doch wie sollen die Verlage mit der neuen Situation umgehen? Fragen an den twitternden Chefredakteur der Rhein-Zeitung.


Zukunft des Journalismus: “Soziale Netzwerke sind nur neue Theken” Zeitungen werden millionenfach gelesen. Doch viele Verlage sorgen sich um ihre Zukunft. / © Timm Scharnberger (dapd)

Das Internet verändert die klassischen Medien. Einige Optimisten der Netzbewegung sprechen bereits von den „Holzmedien“, besonders im Fall der klassischen Zeitung. Und in der Tat sind die Verlage und Zeitungen besonders betroffen. Sie verlieren Leser und Abonennten.

Christian Lindner. Christian Lindner.Chefredakteur der »Rhein-Zeitung« und aktiver Twitter-Nutzer.

Erst kürzlich sorgte die Schlagzeile, der renommierte britische Guardian wolle nur noch im Online-Bereich investieren und ansonsten viel Geld einsparen, für Aufsehen. Künftig soll es weniger Nachrichten geben und dafür mehr Analyse. Ist das der richtige Weg? Oder führt doch kein Weg an Bezahlinhalten vorbei?

Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung, setzt bei seiner Zeitung konsequent auf das Internet und hat mittlerweile über 6000 Follower. Christian Bollert hat mit ihm über die Herausforderungen des Internets für Zeitungsmacher gesprochen.

"Zukunft des Journalismus" wird präsentiert von der Leipzig School of Media.


Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Harald Zürn-Rohr

    Harald Zürn-Rohr am

    Ich bin der Meinung, dass die meisten Zeitungen die letzten Jahre des Internets einfach verschlafen haben bzw. es einfach nicht wahrhaben wollten, dass die Informationsverbreitung in Zukunft dem Internet gehört. Durch die technische Entwicklung im Computerbereich wird es immer einfacher, mobil an Nachrichten sprich Informationen zu kommen. (siehe Tablet PC und UMTS).
    Es geht einfach darum mal neue Wege zu gehen.

    Grüße Harald Zürn-Rohr

 

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