Play
Google hat seinen Streaming-Dienst „Stadia“ auf der Game Developers Conference in San Francisco vorgestellt. Foto: Justin Sullivan | AFP
Bild: Justin Sullivan | AFP

Streamingdienst Stadia

Google will Gamingbranche revolutionieren

Der Streamingdienst „Stadia“ soll Gaming-Konsolen überflüssig machen. Zumindest wenn es nach Google geht. Doch nach der Ankündigung auf der GDC bleiben trotzdem einige Fragen offen.

Stadia – das Netflix des Gamings

Es wäre ein Meilenstein in der Geschichte der Computerspiele. Stadia: Statt einer stationären Konsole würden in Zukunft Streamingdienste zum Spielen verwendet. Vergleichbar wäre das mit der Ablösung von DVD-Playern durch Netflix und Co.

Das Konzept an sich ist zwar nicht so originell, wie Google es anpreist. Neu ist allerdings, dass hinter Stadia eine Firma mit Zugriff auf sehr große Rechenleistung sitzt. Außerdem hat Google einige Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten. Denn mit YouTube ist eine der beliebtesten Plattformen fürs Streamen von Spielen in der gleichen Hand.

Stadia soll Gamer und deren Fans näher zusammenbringen. Die sollen nämlich per Mausklick vom Live-Stream direkt ins Spiel wechseln können.

Das einzige, was man braucht, ist eine sehr schnelle Internetverbindung. Es könnte also sein, dass Deutschland zum Gaming-Entwicklungsland wird. – Christian Eichler, detektor.fm-Redakteur

Revolution, aber wann?

Doch bei all den Stimmen, die die Revolution beschwören: Es bleiben noch immer einige Fragen ungeklärt. Zum Beispiel, wie sich das Projekt finanziert. Ob man für einzelne Spieltitel zahlt oder man ein Flatrate-Abo à la Netflix abschließt, ist bisher nicht bekannt.

Auch über die Spieleauswahl ist kaum etwas nach außen gedrungen. Lediglich zwei Titel sind bislang bestätigt, ein eigenes Entwicklungsstudio ist dagegen bereits angekündigt. Sicher ist jedoch, dass Streamingdienste wie Stadia die Gamingbranche in Kombination mit der 5G-Technologie nachhaltig beeinflussen werden. Wie lange es dauert, dieses Konzept zu etablieren, ist noch offen.

Über den angekündigten Streamingdienst für Konsolen- und Computerspiele von Google spricht detektor.fm-Moderator Philipp Weimar mit detektor.fm-Redakteur Christian Eichler.

Christian Eichler - ist Journalist und begeisterter Gamer. Bei detektor.fm leitet er unter anderem den Gaming-Podcast "Rush".

ist Journalist und begeisterter Gamer. Bei detektor.fm leitet er unter anderem den Gaming-Podcast „Rush“.
Du brauchst nicht nur die Datenträger oder die Konsole nicht mehr, du brauchst nicht mal mehr einen PC, der das Spiel laufen lässt, sondern das läuft bei Google auf dem Server und sie streamen das dann, senden nur das Bild zu dir und umgekehrt dann deine Eingaben.Christian Eichler
Google stellt Streamingdienst fürs Gamin vor 08:22

Redaktion: Johannes Rau

Volles Programm, (aber) null Banner-Werbung

Seit 2009 arbeiten wir bei detektor.fm an der digitalen Zukunft des Radios in Deutschland. Mit unserem Podcast-Radio wollen wir dir authentische Geschichten und hochwertige Inhalte bieten. Du möchtest unsere Themen ohne Banner entdecken? Dann melde dich einmalig an — eingeloggt bekommst du keine Banner-Werbung mehr angezeigt. Danke!

detektor.fm unterstützen

Weg mit der Banner-Werbung?

Als kostenlos zugängliches, unabhängiges Podcast-Radio brauchen wir eure Unterstützung! Die einfachste Form ist eine Anmeldung mit euer Mailadresse auf unserer Webseite. Eingeloggt blenden wir für euch die Bannerwerbung aus. Ihr helft uns schon mit der Anmeldung, das Podcast-Radio detektor.fm weiterzuentwickeln und noch besser zu werden.

Unterstützt uns, in dem ihr euch anmeldet!

Ja, ich will!

Ihr entscheidet!

Keine Lust auf Werbung und Tracking? Dann loggt euch einmalig mit eurer Mailadresse ein. Dann bekommt ihr unsere Inhalte ohne Bannerwerbung.

Einloggen