AutoMobil | Leben im Camper

Vier Räder für die Freiheit

Ein ständig wechselnder Wohnort ist für viele Menschen der Inbegriff von Freiheit. Aber wie genau funktioniert das denn in der Umsetzung? Worauf muss bei einem Leben im Camper geachtet werden?

Ein Leben im Camper!

Davon hat doch jeder schon mal geträumt: Die Wohnung kündigen, von unterwegs arbeiten, jeden Morgen an einem anderen Ort aufwachen. Manchen reicht ein simpler Roadtrip nicht, es darf auch gerne noch länger gehen und noch ein wenig mehr sein. Aber wie genau funktioniert das? Denn Deutschland ist ein Land mit sehr vielen Regeln – alles muss seine Ordnung haben. Ein Beispiel ist der Paragraf 12 in der Straßenverkehrsordnung, der – salopp formuliert – „wenn man sein Auto abstellt, dann darf man niemanden dadurch behindern“ lautet.  Dasselbe gilt natürlich auch für Camper aller Art. Dazu kommen aber noch Begriffe wie „Gemeingebrauch“ oder „genehmigte Sondernutzung“, die beim Camping in Deutschland beachtet werden müssen.

Wir haben uns da echt dran gehalten und haben in Ländern, in denen das verboten ist, nur auf Campingplätzen gehalten. Draußen in der freien Natur schlafen, haben wir dann aber zum Beispiel in Norwegen, wo man überall einfach campen darf, richtig nachgeholt.

Cassandra Kudoke, hat ein Jahr im Camper gewohnt.

Denn aufgepasst: In Ländern, wie beispielsweise Frankreich oder Italien, kann eine nicht genehmigte Übernachtung im Freien bis zu 1.500 Euro Strafe kosten. Demnach sollte man sich vor einer Reise im Camper dringend darüber informieren, in welchen Ländern das sogenannte Wildcampen erlaubt ist.

Wie genau das Leben in einem Camper abläuft, worauf geachtet werden muss und wie viel ein Leben im Camper eigentlich kostet darüber hat detektor.fm-Redakteurin Valerie Zöllner mit Cassandra Kudoke gesprochen. Sie hat im vergangenen Jahr ihre Sachen gepackt und war mit Freund und Hund ein Jahr in Europa unterwegs.