ARD stellt neue Pläne vor: Es bleibt Kritik.

Die neue ARD Vorsitzende Monika Piel stellte die Ergebnisse des Intendantentreffens in Köln vor. Doch es hagelt Kritik von vielen Seiten. Ein Zustandsbericht.

Monika Piel 

Deutschland hat den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Das sagt zumindest der medienpolitische Sprecher der FDP Burkhardt Müller-Sönsken. Knapp acht Milliarden Euro nehmen ARD und ZDF jährlich ein und finanzieren damit ihr Programm. Der Großteil des Geldes kommt aus den Rundfunkgebühren, die die GEZ kassiert.

Das Programm der Öffentlich-Rechtlichen steht seit Jahren in der Kritik, denn zwischen Volksmusik, Polittalk und Telenovela bleiben innovative Formate meist auf der Strecke. Die neue ARD-Vorsitzende Monika Piel meinte dazu jüngst, sie würde ihre Mitarbeiter zu Innovationen anstacheln. Die Verpflichtung von Günther Jauch als neuem Vorzeigetalkmaster oder die Schließung des ARD-Studios in Straßburg sprechen da allerdings eine andere Sprache.

Udo Seiwert-Fauti 

Auch für den Umgang mit den Ereignissen in Ägypten musste sich die ARD harsche Kritik gefallen lassen. Denn an Stelle einer Liveberichterstattung spulte die ARD nur das übliche Nachrichtenprogramm mit anschließendem Brennpunkt ab.

Die nicht ganz unumstrittene Chefin stellte heute die Ergebnisse des ARD-Intendantentreffens vor. Wir haben mit Udo Seiwert-Fauti über die Ergebnisse des Treffens und die Zukunft der ARD gesprochen.