Kino | So was von da, The Equalizer 2

Wie im Rausch

Jakob Lass sorgt mit seinen improvisierten Filmen immer wieder für Aufsehen. Nun startet sein neuester Coup: „So was von da“. Außerdem ist Denzel Washington als „The Equalizer“ zurück.

The Equalizer 2

Seit den späten 1970er-Jahren ist Denzel Washington schon im Filmgeschäft. Eine Fortsetzung von einem seiner Filme gab es aber nie – zumindest bis jetzt. Denn mit „The Equalizer 2“ knüpft Washington an seinen Blockbuster aus dem Jahre 2014 an. Als Robert McCall rächt er die Opfer von Gewalttaten, beispielsweise eine junge Frau, die vergewaltigt wurde. Als aber seine Freundin Susan ermordet wird, wird das Ganze persönlich.

Der Film hat für mich ein großes Problem: die Verherrlichung von Selbstjustiz. – Anna Wollner

So was von da

Wird ein Roman verfilmt, steht immer die eine große Frage im Raum: Was ist besser, Buch oder Film? Auch bei „So was von da“ stellt sich diese Frage – ganz eindeutig fällt die Antwort aber nicht aus. Denn die Art, wie der Regisseur Jakob Lass die Geschichte rund um den verzweifelten Oskar verfilmt hat, ist besonders. Wie schon bei seinen vorherigen Filmen setzt Lass auf improvisierte Dialoge, auf viele Freiheiten für die Schauspieler. Bislang war diese Idee von Erfolg gekrönt – man denke zum Beispiel an „Tiger Girl“. Aber springt der Funke auch dieses Mal über?

Der Film fühlt sich an wie ein einziger Rausch. – Anna Wollner

Eine improvisierte Romanverfilmung und ein Sequel mit Denzel Washington – das hat das Kino diese Woche zu bieten. Ob die Filme was taugen, verrät Anna Wollner im Gespräch mit detektor.fm-Moderatorin Bernadette Huber.

Er ist so ein bisschen der Robin Hood der Armen, der Robin Hood der Nachbarschaft.Anna Wollner 

Donnerstag ist Kinotag. detektor.fm-Kinokritikerin Anna Wollner bespricht aktuelle Filme und Serien. Die Kinotipps kann man natürlich abonnieren auf  Apple PodcastsGoogle PodcastsDeezer und Spotify.


Trailer

Redaktion