Adventskalender Türchen 10: Ravens & Chimes

10.12.2012

Ravens & Chimes haben sich vor sieben Jahren beim Studium in New York kennengelernt. Nach einigen Besetzungswechseln und Findungsphasen hat das Quintett 2007 sein Debütalbum „Reichenbach Falls“ veröffentlicht.

Die künstlerische Veranlagung hat Sänger Asher Lack von seinen Eltern. Sein Vater ist Maler und Schauspieler und auch seine Mutter hat beim Film gearbeitet. Beide Eltern haben Asher als Kind unterstützt, seine Albernheiten und Tagträume auszuleben und dadurch kreativ zu werden.

Als ich aufgewachsen bin, habe ich gelernt, ungewöhnlichen Impulsen zu folgen. Wenn ich also in den Tag hinein geträumt oder rumgeblödelt habe, haben meine Eltern nicht gesagt, dass ich mich benehmen soll. Stattdessen sollte ich mich fragen, was ich da rausholen kann. Das hat mich sehr beeinflusst, ernsthaft verrückt und kreativ zu sein.

Auch die Studienwahl haben Ashers Eltern beeinflusst. Obwohl er schon immer viel Musik gemacht hat, wollte er etwas Praktischeres tun. Schriftsteller seien immer gefragt, war der Rat seiner Eltern. So entschied er sich für das Studium zum Drehbuchautor.

Als ich mich auf die Schule beworben habe, war Musik alles, was ich jemals gemacht habe. Dann wollte ich etwas machen, das praktischer ist. Und meine Eltern haben gesagt: „Warum wirst du nicht Schriftsteller? Die werden immer gebraucht.“ Das war dumm, weil es eigentlich nicht wirklich praktisch ist. Aber ich denke, dass mir die Struktur beim Schreiben weitergeholfen hat. Beim Drehbuchschreiben musst du das Publikum von einem Ort zum anderen zu nehmen. Das hat mich als Songschreiber sehr beeinflusst.

Das Studium zum Drehbuchautor hilft dem Ravens & Chimes Sänger heute beim Schreiben von Songs. Mit seiner Musik gelingt es Asher, dem Publikum ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Für den akustischen Adventskalender von detektor.fm haben Ravens & Chimes den Song Division Street eingespielt.

Ravens & Chimes – Division Street (detektor.fm-Session)

Im März waren Ravens & Chimes  zu Gast im detektor.fm-Studio. Das komplette Interview und einen weiteren Song live im Studio gibt es hier.