detektor.fm-Plattenkoffer mit Reznik

Reznik kompiliert

Der Berliner DJ Reznik gehört zur Labelcrew keinemusik. Zum Relaunch unserer Webseite hat er uns im Studio besucht und ein paar Platten aufgelegt. Das Set der Relaunch-Party gibt’s jetzt in der neuen Ausgabe unseres Plattenkoffers.

Reznik ist Teil des Label- und Kumpelverbunds keinemusik.  Im Gegensatz zum Rest der Gruppe (Adam Port, &me, David Mayer und Rampa) produziert Andreas Richter, so Reznik bürgerlich, keine eigene Musik. Vielmehr war er jahrelang Musikchef der Vice und kümmert sich seit diesem Jahr um den Papierkram bei dem Do-It-Yourself Label.

Vor allem aber legt Reznik auf. Bei unserer Relaunch-Party spielte er ein Set, das locker zum Tanzen und Hören gleichermaßen einlud. Perfekt also für unseren Plattenkoffer. Im Set erzählt uns Reznik von seiner Zeit in Leipzig, Freundschaften zu Musikern und gewährt eine Blick auf das neue Release auf keinemusik:


„Für mich war es wichtig, einen Track von Map.ache dabei zu haben, weil er stellvetretend für die Art und Weise steht, wie mich Leipzig und seine Szene motiviert und beeinflusst hat, was das Auflegen angeht. Ich kann mich gut an einen Abend im Ilses Erika erinnern. Da habe ich Jan (Map.ache) auflegen sehen. Bis dahin kannte ich ihn nur als richtigen Musiker, als Drummer von Diario, einer Postrock-Band. Damals, am besagten Abend, mischte er Houseplatten ineinander. Das hat mich nachhaltig verblüfft und auch euphorisiert. Es erweckte in mir den Wunsch, das auch zu können. Ein erweckendes Erlebnis.“Sven Tasnadi - Sweet Childhood (Map.ache Remix) 
„Adam musste in den Mix, denn er war einer der ersten Freunde, die ich in Berlin kennengelernt habe. 2006 bin ich nach Berlin gekommen. So war er in Berlin auch die erste Bezugsperson für mich, was das Auflegen anging. Ich feier eigentlich alles, was Adam so macht, aber ganz besonders diesen Track hier.“Daniel Stefanik - Confidence (Adam Port Remix) 
„Ein klein wenig Eigenwerbung. Das hier ist die B-Seite der kommenden keinemusik-Veröffentlichung. Die After Dark EP wird am 20. Juni erscheinen. Aber es ist tatsächlich nicht nur Eigenwerbung, denn es ist ein Track den ich wahrhaftig gut finde, genau wie die A-Seite. &me ist genauso wie Adam Port, ein von mir enorm geschätzter Kollege. Wenn es darum geht sich, von ihm einen Favourite-Track auszusuchen, dann fällt das enorm schwer. Deswegen hier der neueste.“&me - Locust 
„Ein Track, den ich erneut eher wegen dem Remix-Künstler und nicht wegen dem Original-Produzenten ausgewählt habe. Mikesh kenne ich schon lange und habe oft vor oder nach ihm aufgelegt. Ich finde seine Wandelbarkeit beeindruckend, wie gut er in allen möglichen Sounddisziplinen ist. Menschlich auch ein super Typ. Und tatsächlich hat er mir gerade erst diese Platte hier geschenkt. Grund genug, um sie hier zu spielen.“Sebastian Voigt - Out Of Sight (GoodGuy Mikesh Remix) 
Einer meiner Lieblingsnummern der letzten Monate. Wird von mir so häufig wie möglich gespielt. Darum jetzt auch hier.Justus Köhncke - Tell Me 

 Tracklist

01. Lukes Hess & Omar S. – Automatic Night
02. Sven Tasnadi – Sweet Childhood (Map.a che Remix)
03. Christian Piers – The Man Who Mistook His Wife For A Key
04. Daniel Stefanik – Confidence (Adam Port Remix)
05. &ME – Locust
06. Panthera Krause – If
07. The Model – Who Did That
08. Max Graef – Vino Rosetto
09. Shadows Movement – I.D.
10. Romanthony – Trust (Audiojack Retrospective)
11. Paco Wegmann – The Return Of The Funk
12. Borrowed Identity – You’re Mine
13. Youandewan – FM Jam (Andres Remix)
14. Sebastian Voigt – Out Of Sight (GoodGuy Mikesh Remix)
15. Kink – Fish Feeling
16. Justus Köhncke – Tell Me