detektor.fm-Session mit A Forest

03.04.2012

Drei Bäume sind ein Wald. Jedenfalls nach der Definition der Band A Forest. Das Trio aus Leipzig, Berlin und Hamburg forstet sich durch ein Dickicht von ausgeklügelter elektronischer Musik mit Junge-Mädchen-Gesang und landete damit unter anderem schon im Vorprogramm von Hurts.

“Wir wollen die Leute nicht in Sicherheit wiegen” - die Musik von A Forest lebt von Brüchen / © detektor.fm

Wie so vieles im Umfeld von A Forest, war auch die Support-Show für Hurts ein Resultat fleißigen Netzwerkelns rund um die Leipziger Kreativzelle Analogsoul – ein loses, gut funktionierendes Konstrukt aus Labelmachern, Musikern, Videokünstlern etc. „Da arbeiten viele Leute mit sehr viel Leidenschaft. Nichts anderes tun wir.“, resümiert Sänger und Analogsoul-Macher der ersten Stunde Fabian Schütze.

Vertrackt und elektronisch sind die Songs von A Forest. Piano-Loops und Samples bilden zusammen mit Florian Wienczny Schlagzeugspiel den Unterbau für den Gesang von Franziska Benkert und Fabian Schütze. Die Musik von A Forest lebt von Brüchen: Kurz bevor es zu tanzbar wird, wehrt sich das Trio gegen das Vier-Viertel-Diktat der Bass Drum. „Wir wollen die Leute nicht in Sicherheit wiegen“, erzählt Schlagzeuger Florian Wienczny.

Momentan arbeiten A Forest an neuen Stücken und somit am Nachfolger der Ende 2011 erschienenen EP A Square. In den nächsten Tagen ist das Trio auf Deutschland-Tour.

Interview & Akustik-Session nachhören:

A Forest – Swan (detektor.fm-Session)