detektor.fm-Session mit Marathonmann

Wir entspannen eigentlich nie!

22.09.2015

Die Münchener Posthardcore-Band "Marathonmann" dreht momentan etwas leiser. Denn sie sind in Deutschland auf Akustik-Tour. Die Jungs sind bei uns für eine Stippvisite vorbei gekommen und haben auch zwei Songs live im Studio gespielt.

Bei Marathonmann denken vielleicht einige an den 1970er Jahre Film mit Dustin Hoffmann. Seit einigen Jahren gibt es aber auch eine deutsche Assoziation zum Marathonmann. Denn die Münchener Posthardcore-Band Marathonmann tourt seitdem durch die Welt. Der Start ihrer Karriere ist jedoch weniger Langstreckenlauf als Sprint gewesen. Denn schon die erste EP „Die Stadt gehört den Besten“ wird ein Szene-Erfolg.

Das Leben ist ein Marathon

Hinter ihrem Bandnamen steht die Idee, dass das Leben ein Marathon ist, in dem es unzählige Hürden zu überwinden gilt. Obwohl ihre Texte melancholisch sind, ist es Marathonmann wichtig, dass in ihren Songs auch immer ein Funken Hoffnung steckt. So betonen Marathonmann immer wieder, wie wichtig es ist, niemals aufzugeben.

Harte Songs ganz leise

In den letzten Jahren sind Marathonmann unter anderem als Vorband von Jennifer Rostock oder Casper unterwegs gewesen. Aus der Musik kann man punkige Anleihen von Muff Potter, Captain Planet oder Turbostaat heraushören. Momentan drehen Marathonmann ein wenig leiser. Denn sie sind auf ihrer „Alles auf Null – Akustik-Tour“ und bei uns in der detektor.fm-Session zu Gast.
detektor.fm-Moderator Thibaud Schremser hat mit den vier Jungs gesprochen und Marathonmann haben auch zwei Songs („In den Trümmern deine Sätze“ und „Der kleine Tropfen Blut“) gespielt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin brandneuer Song: "Der kleine Tropfen Blut". Der wird irgendwann vielleicht auf irgendeinem Album drauf sein. Der Song funktioniert akustisch perfekt.Marathonmannhier im detektor.fm-Studio. 

Der Song „Abschied“ handelt von meinen Großvater, der verstorben ist.

Redaktion: Claire Schulte-Wieschen