detektor.fm-Session mit Mo Kenney

„Dieser Song ist echt fies“

Mo Kenney spielt Folk-Rock mit Sixties-Einschlag. Gerade ist ihr von der Presse gefeiertes zweites Album „In My Dreams“ erschienen. Im detektor.fm-Studio sprechen wir mit ihr über Lampenfieber, Elliott Smith und fiese Songtexte.

Inspiriert von Künstlern wie Beirut, den Shins oder Elliott Smith schreibt Mo Kenney schon im Teenageralter ihre ersten Songs und spielt in Bands. Richtig ins Rollen kommt ihre Karriere aber erst, als sie mit 20 beschließt, es im Alleingang zu versuchen. 2012 kommt das erste Album, bald darauf folgen die ersten Preise, wie der prestigeträchtige SOCAN Songwriting Prize für ihre Debütsingle „Sucker“.

Fragt man Mo Kenney nach ihren Einflüssen, fällt vor allem und immer wieder der Name Elliott Smith.

Ich habe seine Musik zu richtigen Zeit entdeckt. Ich war ein Teenager und mochte das Teenagerdasein nicht wirklich. Ich habe dann den Song „Needle In The Hay“ im Film „The Royal Tenenbaums gehört und mich sofort in die Musik verliebt. Das war der erste Künstler, mit dessen Musik ich mich irgendwie identifizieren konnte.

Prominente Schützenhilfe

Auf Mo Kenneys Solopfaden von Anfang an mit dabei: Der in Kanada sehr erfolgreiche und angesehene Musiker und Produzent Joel Plaskett, der sie sowohl an den Instrumenten als auch am Mischpult unterstützt. Das neue Album „In My Dreams“ ist zusammen mit Joel Plaskett in dessen Studio entstanden und mischt fuzzlastigen Indierock und Folkballaden mit unbeschwertem Sechziger-Jahre-Pop.

Gerade tourt Mo Kenney durch Europa. Vor ihrem Konzert in Leipzig hat sie uns im Studio besucht und über ihre Zusammenarbeit mit Joel Plaskett, Lampenfieber und Elliott Smith gesprochen. Außerdem hat sie für uns zwei Songs live gespielt – den „echt fiesen“ „I Faked It“ und das Mardeen-Cover „Telephones“.


Redaktion: Vincent Raßfeld


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