Keine Angst vor Hits – neue Musik bei detektor.fm

03.12.2013

WhoMadeWho geben sich gewohnt groovig, Rosie Lowe macht Neo-Soul mit Mut zur Kante und Ja, Panik errichten einen utopischen Staat. Die Neuheiten der detektor.fm-Playlist.

Konnte mit zwölf Jahren schon sieben Instrumente spielen – Rosie Lowe (Foto: PR).


Keine Angst vor Hits wird präsentiert von Sonos – das Wireless HiFi-System


WhoMadeWho – The Morning

Neues von den Electropoppern WhoMadewho. Im neuen Song The Morning geben sich die Dänen gewohnt groovig. In Sachen Produktion haben WhoMadeWho diesmal besonders dick aufgetragen. The Morning hat das Zeug zur Pophymne mit euphorisch gejubeltem Refrain.

Wer schon immer mal in einem Musikvideo mitspielen wollte, kann das jetzt tun. Auf der Webseite von WhoMadeWho kann man mittels Instagram Fotos und Videos hochladen, diese mit dem entsprechenden Hashtag versehen und schon ist man Teil des Musikvideos zu The Morning. Der Song ist Vorbote des neuen WhoMadeWho-Albums, das für März 2014 angekündigt ist und auf dem bandeigenen Label erscheint.

Rosie Lowe – Right Thing

Rosie Lowe ist im südenglischen Devon aufgewachsen und konnte mit 12 Jahren schon sage und schreibe sieben Instrumente spielen. Als ihr das irgendwann selbst zu viel wurde, hat sie sich vor allem aufs Singen konzentriert. Mit einer Menge Soul in der austrainierten Stimme überzeugt sie nun auf ihrer Debüt-EP und dem gleichnamigen Titelsong Right Thing.

Right Thing ist Neo-Soul, der ein bisschen an Jessie Ware erinnert. Rosie Lowe aber hat noch ein bisschen mehr Mut zur Kante, was allein die exzessiv genutzten Stimmverfremdungs-Effekte deutlich machen. Mittlerweile lebt Rosie Lowe in London, von wo aus sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr musikalisch durchstarten wird.

Chris Malinchak – Call My Name

Chris Malinchak ist ein DJ und Produzent aus New York. Vor ungefähr einem Jahr hat er es mit seinem Song So Good To Me auf die Playlist von BBC Radio One geschafft. In der Folge gab’s Lobeshymnen und eine Menge Aufmerksamkeit für die zurückgelehnte Tanzmusik von Malinchak. Nun meldet er sich mit seinem neuen Track Call My Name zurück.

Der Song macht genau da weiter, wo So Good To Me aufgehört hat. Ein entspannter House-Beat, Synthies und Vocal-Samples treiben Call My Name mit angezogener Handbremse auf die Tanzfläche. Den Song gibt’s hier als kostenlosen Download:

Ja, Panik – Libertatia

Bei der Ex-Wiener und jetzt Berliner Band Ja, Panik ging es schon immer um mehr als nur Musik. In jedem Ja, Panik-Song steckt eine Haltung, schlummern Querverweise zu Literatur und Kunst, nicht selten geprägt von Systemkritik. Ihr neues Album kündigen Ja, Panik auf ihrer Webseite nun mit sechszehn begleitenden Thesen und dem Titelstück Libertatia an.

Libertatia ist übrigens auch der Titel eines wahrscheinlich fiktiven und utopischen Staats, den Freibeuter im 17. Jahrhundert auf der Insel Madagaskar errichteten. Vermutlich bietet das genügend Stoff für ganze Hausarbeiten zum Themenkomplex Freiheit. Wir begnügen uns zunächst mit den drei Minuten Popmusik, die das Thema etwas griffiger rüberbringen. Ausführlich kann man sich Libertatia kommenden Januar widmen. Dann erscheint das neue Album von Ja, Panik.

The National – Lean

Während das letzte The National-Album und die begleitenden Deutschland-Konzerte noch in unseren Ohren nachklingen, gibt es schon wieder neues Material. Zum Soundtrack von The Hunger Games – Catching Fire hat die Band um Matt Berninger den Song Lean beigesteuert.

Neben dem Song von The National gibt es auf dem Soundtrack noch ein paar andere Perlen zu entdecken, u.a. von Santigold, Lorde, Antony & And The Johnsons und… Christina Aguilera.

Weitere Playlist-Neuheiten gibt es in unserer Spotify-App.