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Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm
Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Musikzimmer – Ausgabe 01/2020

Das Musikzimmer im Januar

Das Januar-Musikzimmer wird eröffnet von Ex-Blumentopf-DJ Sepalot und seinem Sepalot Quartet. Und mit den Kinderzimmer Productions gibt es eine weitere 90er-Deutschrap-Ikone zu hören. In der Newcomer-Ecke geht es gitarrenlastig zu und Die Arbeit sprechen mit Christian Erll über ihr Debüt.

Playlist

  1. Sepalot Quartet – Tocole
  2. Ant Antic – Yellow Press
  3. Scotch & Water – What If I Die
  4. Die Arbeit – Haut, Knochen und Gesichter
  5. Kinderzimmer Productions – Lecker bleiben
  6. AB Syndrom – Highspeedlove
  7. Moll – Dinge, um die es nicht geht (Snippet)
  8. Elena Rud – Echoes (Snippet)
  9. Adrian Hermes – Älter (Snippet)
  10. Shelter Boy – Pale Ocean Child
  11. Acua – Days
  12. Jeremias – Grüne Augen lügen nicht
  13. Mint Mind – Alcoholicity
  14. Bohren & der Club of Gore – Zwei Herzen aus Gold

Die Gästelistenplätze für Scotch & Water und Shelter Boy könnt ihr hier gewinnen. Die nächste Musikzimmer-Ausgabe kommt am 19. Februar 2020. Bis dahin läuft immer mittwochs um 19 Uhr im Wortstream die Wiederholung dieser Folge.

Ihr wollt auch unter den Newcomern im Musikzimmer sein? Wir bringen eure Band ins Radio! Schickt uns eure Songs, am besten per Link (Soundcloud, Bandcamp, Dropbox …) an musikzimmer[at]detektor.fm.


Newcomer-Vorstellungen

Statt „das Internet“ Bandy McBandface zur Band des Monats erklären zu lassen, kuratieren wir seit Kurzem die Newcomer im Musikzimmer ohne Abstimmung und Wettbewerb. Weil sie im Gegensatz zu den restlichen Songs in der Sendung nur angespielt werden, kriegen sie dafür hier mehr Platz.

Moll

Manche Leute sind gleich mit mehreren Talenten gesegnet, zum Beispiel Lukas Meschik. Angefangen hat der 31-jährige Wiener als Schriftsteller, 2009 ist sein Debütroman erschienen, zwei Jahre später das Debütalbum seiner Band Filou. Seit letztem Jahr hat er ein neues Projekt, das den vielsagenden Namen Moll trägt. Moll machen natürlich melancholische Lieder, nehmen sich dabei aber nicht zu ernst. Ihr neuer Song „Dinge, um die es nicht geht“ erzählt von einer langen Nacht, einem Wiedersehen und einer Sprachlosigkeit. Im dazugehörigen Video läuft Lukas Meschik durch Seestadt, ein ganz neuer Stadtteil von Wien, wo bis jetzt nur unbewohnte Wohnblöcke herumstehen. Das ist die perfekte Kulisse für diesen Song-gewordenen nachdenklichen Spaziergang mit sich selbst.

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Elena Rud

Eine gute Metapher ist wie ein richtig schöner Kuss. Das findet Elena Rudolph alias Elena Rud und wer möchte ihr da widersprechen? Ihre eigenen Metapher-Skills beweist die 23-jährige Münchnerin in ihrer Musik, die sich zwischen Indierock, Grunge und Synthie-Pop bewegt. Sie selbst nennt das ganze „Melancholy-Love-Shit“ mit Punk-Attitüde. Sie spielt mit dem Kaputten und setzt ihre kratzige Stimme nicht pseudo-schmollend ein, wie manch andere es versuchen. Inspiration holt sich Elena Rud bei Bands wie Alt-J, der französischen Sängerin Soko oder dem britischen Sänger und Poeten Keaton Henson, bei letzterem mag sie vor allem: die Metaphern.

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Adrian Hermes

Mit acht Jahren hat Adrian Hermes eine E-Gitarre geschenkt bekommen, von seinem Vater, der natürlich Musiker ist. Von Jimi Hendrix über Indie zu Krautrock hat er dann alles aufgesogen, was ihm unter die Finger kam. Und alsbald hat er auch selbst Songs geschrieben. Die Musikszene in seiner Heimat Ostfriesland war aktiv, aber recht übersichtlich und so ist er zusammen mit seiner Band nach Berlin gezogen. Die Band gibt’s zwar nicht mehr, aber Hermes macht immer noch Musik zwischen Neue Deutsche Welle, Krautrock und LoFi-Pop. Seine Texte, drehen sich um Alltagsbewältigung und die Sehnsucht auszubrechen. Er nennt das positiven Eskapismus. Für 2020 hat er ein Album geplant, das soll ungefähr so klingen wie sein Song „Älter“.

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