Musikzimmer: Demoecke 04/18

Wählt die Musikzimmer-Band des Monats

18.04.2018

Im Musikzimmer bringen wir Newcomer ins Radio. Und ihr kürt unsere Band des Monats. Im April in der Demoecke: Dina, Dominik Baer, Some Sprouts, Space Kit und Rettward von Doernberg.

Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen. Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band. Die Abstimmung läuft bis zum 11. Mai 2018, 15 Uhr.

Dann küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats – in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 16. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Wortstream von detektor.fm. Ihr macht Musik und wollt eure Songs im Radio hören? Schickt uns eure Perlen per Mail an musikzimmer[at]detektor.fm.


Dina – Fleeting

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In den Clubs der New Yorker Hinterhöfe der wilden 70er hätten sich Dina nach eigenen Angaben auch wohlgefühlt. Im Moment begnügen sie sich aber erstmal mit den Berliner Hinterhöfen des Jahres 2018. Die bespielt die fünfköpfige Band mit Songs zwischen Indiepop und Triphop. Gerade erschienen ist die erste EP von Dina namens „Fleeting“. Darauf sind neben Gesang und Gitarre auch Cello, Bass, Klavier und Schlagzeug zu hören. Aufgenommen haben Dina die Songs unter anderem in einem Alt-Mariendorfer Altersheim, Lichtenberger Plattenbauten und Weddinger Wohnzimmern.


Some Sprouts – Clowns

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Regensburg – liegt an der Donau und wird auch Stadt der Türme oder die nördlichste Stadt Italiens genannt. In diesem malerischen Umfeld haben sich die fünf Mitglieder der Band Some Sprouts getroffen. Ihre Musik ist allerdings nicht von der mittelalterlichen Architektur beeinflusst. Bei Some Sprouts treffen ungeschliffener Garage- und Stonerrock auf die eingängigen Melancholie des Indiepop. Das zurückhaltende Gitarrenspiel wird mit Synthieflächen ergänzt, hier und da gibt es auch zweistimmigem Gesang. Ihre erste EP ist im Oktober erschienen.


Dominik Baer – Spinning Out

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Der Songwriter Dominik Baer ist unter anderem in Afghanistan, Pakistan und Sri Lanka aufgewachsen. Auch jetzt hat er vom Reisen noch nicht genug. In einem selbstgebauten Van tingelt er mit Frau und Kind durch Europa und schreibt Songs. „Colliding In The Dark“ heißt das Album von Dominik Baer. Darauf spielt er eine Mischung aus Folk, Rock und Funk gepaart mit Indiepop. Er singt von Digitalisierung und dem Drang die Welt zu entdecken. In diesem Jahr will er jeden Monat einen neuen Song veröffentlichen.


Rettward von Doernberg – Stay a While

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Der Berliner Komponist Rettward von Doernberg hat schon Musik für Radio, Film und Fernsehen gemacht. Für sein neues Projekt hat er sich aber kein Orchester gesucht, sondern einen C64 als Soundquelle benutzt. Denn er ist schon lange von Chiptunes fasziniert, also von der Computerspielmusik der ersten Home-Computer und Spielekonsolen. Ein Stück mit alten Computern zu programmieren, stellte sich als recht kompliziert heraus. Also hat Rettward von Doernberg den Sound von einer Software nachahmen lassen. Das Spiel „Impossible Mission“ stellt das Thema des Stücks und von dort kommen auch die Sprachsamples. „Stay a while“ heißt das Ergebnis, das man ab sofort bei allen bekannten Streamingdiensten nachhören kann.


Space Kit – Dreamers

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Hinter Space Kit steckt der Berliner Sounddesigner, Sänger und Produzent Ramon Klünder. Eigentlich kommt er aus der Techno Szene, bei Space Kit darf es aber sehr viel poppiger sein. Space Kit bzw. Ramon Klünder hat in den Niederlanden Musik studiert und danach Musik für Werbekampagnen geschrieben. Dabei sind einige Songs übrig geblieben, die er jetzt auf seinem Album „Six“ veröffentlicht hat. Wie der Name schon verrät sind darauf sechs Stücke, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind.