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Slow- und Emo-House, Techno und Jazz-Edits – ein Blick in den Plattenkoffer von Judith van Waterkant.
(Collage: Detektor.fm)

Plattenkoffer mit Judith van Waterkant

Politik und Downbeat in einem Mix

Für die neue Plattenkoffer-Ausgabe haben wir Judith van Waterkant eingeladen. Nicht nur der Name klingt nach Wasser, sie ist tatsächlich an der Ostsee geboren. Heute lebt sie in Leipzig und engagiert sich dort künstlerisch und politisch in verschiedenen Clubs und Kollektiven. Zur DJ wurde sie vor etwa zwei Jahren.

Der Plattenkoffer. Immer freitags ab 19 Uhr.

Die Clubkultur in der Corona-Krise, Sexismus und Awareness – dies sind Themen, mit denen sich Judith van Waterkant intensiv beschäftigt. Sie ist Teil der Leipziger Feat.Fem-Crew, eng mit dem Club Institut fuer Zukunft verbunden und sorgte mit ihrem offenen Brief an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhardt Jung zur kritischen Situation von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern überregional für Aufsehen.

Als DJ hat Judith van Waterkant mit ihrem Mix aus runtergepitchten alten Hits sowie aktuellen, sehr melodischen Downbeat- und Slowhouse-Tracks schnell viele Fans gefunden. Und so spielte sie in den vergangenen Jahren in vielen kleinen Clubs und bei mehreren großen Festivals wie dem 3000 Grad, dem Feel Festival und der Fusion.

Besonders der Sound des Fusion-Festivals hat sich tief in die musikalische DNA von Judith van Waterkant eingebrannt – dort ist sie Stammgast. Doch auch der Plattenschrank ihres Vaters, den sie schon als Kleinkind für sich entdeckte, prägte sie musikalisch sehr.

Ihr Plattenkoffer-Mix für uns verbindet all dies: Er beginnt mit einem starken politischen Plädoyer und ist gespickt von persönlichen Geschichten zu ihrer Lieblingsmusik. Wir werden in Zukunft sicher noch viel öfter von ihr hören. Viel Spaß also mit dem Plattenkoffer von Judith van Waterkant.

Tracklist

  1. Nina Simone – Strange Fruit (Moon’s Voyager Edit)
  2. Ninze & Okaxy (feat. Judith van Waterkant) – Constructions
  3. Age Of Love – The Age Of Love (Harro Triptrap Remix)
  4. The Acid – Fame
  5. Yolanda Frei – Hin & Wieder
  6. Mytripismytrip – Cream Cheese
  7. Cigarettes After Sex – Nothing’s Gonna Hurt You Baby
  8. Aparde – Your Ego Is Fiction
  9. Hundreds – Ten Headed Beast (Christian Löffler Remix)
  10. Ricardo Villalobos – Dexter (Rods Novaes, Nik Ros Edit)
  11. Fejká – Reunion (feat. Marie Angerer)
  12. Fleetwood Mac – Dreams (Soul Clap Edit)
  13. Extrawelt – 8000

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