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Beyoncé
Foto: Blair Caldwell

Popfilter | Beyoncé und Co: So wird Musik bei Wahlkämpfen benutzt

Wie Politik und Pop im Wahlkampf die Bühne teilen

Von „Lincoln & Liberty“ bis zu Beyoncé: Wahlkampf-Songs haben sich über die Jahrhunderte ziemlich gewendet. Und sind mittlerweile ein eigenes Politikum. Im Popfilter stellen wir euch einige dieser Songs vor und erklären, warum „Freedom“ so gut funktioniert.

Howdy, Wahlkampf!

Ob Rolling Stones, Beyoncé oder Kid Rock – die Songs, zu denen Präsidentschaftskandidat*innen in den USA auf ihren Veranstaltungen „einlaufen“, sind auch immer ein bisschen ein musikalisches Zeugnis der Zeit. So auch schon vor Jahrhunderten. Denn Musik im Wahlkampf ist nichts Neues.

Schon im 19. Jahrhundert wurde in den USA ein großer Wert auf die Musik zur Politik gelegt. Abraham Lincoln wurde 1860 zum Beispiel mit dem Song „Lincoln & Liberty“ bei Wahlkampfveranstaltungen begleitet.

Die frühen Lieder waren – anders als heute – aber keine bestehenden Pop-Songs im klassischen Sinne. Viel mehr wurden Country- und Folk-Klassiker genommen und auf die jeweiligen Kandidaten umgedichtet.

Beyoncé und ihre Unterstützung für die US-Demokraten

Vor wenigen Tagen hat die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala Harris, ihre ersten offizielle Wahl-Veranstaltungen abgehalten. Auf die Bühne ging es mit dem Song „Freedom“ von Beyoncé und Kendrick Lamar.

Die amerikanische Musikerin hat die demokratische Partei in den vergangenen Jahren immer wieder unterstützt. 2013 singt sie die US-Nationalhymne bei Obamas Vereidigung, 2016 unterstützt sie Hillary Clinton öffentlich. Dass sie Kamala Harris jetzt den Song „Freedom“ zur Verfügung stellt wundert da nicht wirklich.

Auch wegen der Zeilen „Freedom, I can`t move / Freedom, cut me loose“ wurde er eine Hymne in den Protesten nach George Floyds Tod. Jetzt ist er der offizielle Wahlkampf-Song von Kamala Harris.

Mehr über die Geschichte von Wahlkampf-Songs und warum die heute immer wieder für Ärger sorgen, hört ihr im heutigen Popfilter. Wenn euch das gefällt, abonniert den Podcast doch gern hier.

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