Typisch eklektisch
James Petralli, Frontmann, Songwriter und einzig verbliebenes Original-Mitglied der Band White Denim über seine Arbeitsweise für das neue Album „12″:
I think that there are close to 30 collaborators on the record. Some of them have been members of the group since the beginning. Some of them were just new people that I found on Social Media that were doing something interesting and I thought, instead of trying to copy what they’re doing I should figure out how to get involved with them and have them do it on my record.
James Petralli im Interview
White Denim sind in den letzten Jahren für ihren experimentellen Southern Rock bekannt geworden. Aus der Band aus Austin ist mittlerweile ein Kollektiv geworden mit Petralli als Mastermind. Und er erweitert den eklektischen Sound der Band, ohne den typischen Swing zu verlieren.
Lesen statt trollen
„12“ ist das erste Werk in der fast 20-jährigen Bandgeschichte, für das er nicht nur die meisten Songs und Texte schreibt. Er hat das Album auch selbst produziert. Alte Bandkollegen und Wegbegleiterinnen spielen Instrumentalparts oder singen auf den Stücken. Erstmals sind auch weibliche Stimmen zu hören. Außerdem gönnt sich Petralli mehrere Schlagzeuger, holt sich Musiker*innen ins Boot, die Bläser und Streicher spielen statt, wie bisher, diese Teile durch Keyboard-Sounds zu ersetzen.
Neben den großen Themen wie die Hoffnung in diesen Zeiten nicht zu verlieren behandeln White Denim auch die nervigen Dinge des modernen Lebens wie Online Trolling. Und das macht er immer clever und humorvoll. Im Song „Second Dimension“ will uns James Petralli dazu animieren, mehr Bücher zu lesen.
„Second Dimension“ von White Denim ist unser Song des Tages im Popfilter. Den könnt ihr hier hören und abonnieren.