Wer, wann, wo: Apple legt Bewegungsprofile an – Programmierfehler oder Datenkrake?

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iPhone und iPad speichern genau, wo man wann war. Diese Entdeckung zweier US-Forscher könnte Apple-Nutzer beunruhigen. Das Problem: gespeichert werden die Daten unverschlüsselt. Das ist bisher einmalig.


Wer, wann, wo: Apple legt Bewegungsprofile an - Programmierfehler oder Datenkrake? Die analoge Methode zu markieren, wo man schon gewesen ist. / © Foto: wrw / pixelio.de

Jörg Wirtgen Jörg Wirtgenist Ressortleiter >Mobil< bei der Computerzeitschrift c't. Schon mit der Änderung der Datenschutzrichtlinien am 21. Juni 2010 sorgte Apple für Aufregung bei Datenschützern: Apple kündigte an, für "standortbezogene Dienste" Daten zum Standort seiner Geräte sammeln zu wollen - in Echtzeit, allerdings anonymisiert.

Das leuchtet soweit ein, bedenkt man, dass man sich mit entsprechenden Applikationen den nächsten Bäcker, Briefkasten oder einfach die Wegbeschreibung zum Bahnhof anzeigen lassen kann. Dazu muss das Gerät natürlich wissen, wo es sich im Moment befindet.

Dass diese Daten jedoch dauerhaft gespeichert werden, und dazu auch noch unverschlüsselt, überrascht selbst unseren Experten: Jörg Wirtgen von der Computerzeitschrift c't.

»Jörg Wirtgen über die Standortdatensammlung von Apple« herunterladen

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