Wirtschaft. Arbeit. Jetzt! | Agiles Arbeiten

Was wirklich funktioniert

Viele Unternehmen setzen agile Methoden ein, um flexibel auf Veränderungen innerhalb ihrer Projekte reagieren zu können. Doch nicht für alle führt agiles Arbeiten zum Ziel. Für wen haben agile Methoden einen Mehrwert?

Agiles Arbeiten

Wenn Projekte möglichst schnell und effektiv umgesetzt werden sollen, greifen dafür viele Unternehmen neben den klassischen Projektmanagement-Methoden häufiger zu agilen Methoden. Die Hoffnung: Auf Veränderungen innerhalb der Projekte kann man mit agilem Arbeiten flexibler reagieren. Aber für welche Teams ist agiles Arbeiten wirklich produktivitätssteigernd?

In der fünften Folge von „Wirtschaft. Arbeit. Jetzt!“ spricht Host Claudius Nießen mit Timo Vogeler, Head of Production bei der Haufe Group, über Voraussetzungen und Missverständnisse beim Thema „Agiles Arbeiten“. Es wird schnell klar: Einfach nur agil sein zu wollen, optimiert nicht die Teamleistung. Im Gegenteil – die Gefahr, sich in Meetings zu verheddern, ist groß.

Agil versus klassisch

Im Gespräch zeigt sich, dass Unternehmen und Teams individuell prüfen müssen, ob und welche agile Methoden zu ihnen passen. Im Gegensatz zum klassischen Projektmanagement liegt der Fokus von agilen Methoden auf der stärkeren Integration der Kundinnen und Kunden in den Prozess, einer höheren Selbstorganisation und einer zielgerichteten Kommunikation im Team, um kontinuierlich dazuzulernen. Um diese Potenziale auszuschöpfen, ist eine Beratung von Expertinnen und Experten im Bereich von agilem Arbeiten empfehlenswert, sagt Timo Vogeler. Danach heißt es ausprobieren, welche Kombination von Methoden für das jeweilige Team funktioniert – oder ob klassisches Projektmanagement die geeignetere Vorgehensweise ist. 

Redaktion