DIY | Das richtige Licht für zu Hause

Es werde Licht!

Für ein schönes zu Hause spielt das richtige Licht eine entscheidende Rolle. Gerade jetzt im Winter mit den kurzen Tagen ist die Beleuchtung noch wichtiger. In unserer neuen DIY-Serie „Geduld und Spucke“ erklären wir heute, worauf man achten sollte.

Geduld und Spucke“ – Die DIY-Serie wird präsentiert von New Swedish Design – einzigartige Produkte und Zubehör für Ikea-Möbel.


Es werde Licht!

Mit diesen Worten beginnt nicht nur die göttliche Menschheitsgeschichte, sondern auch schönes Wohnen. Denn egal wie toll die Möbel sind, wirklich wohnlich wird es erst mit richtig gutem Licht. Und das muss nicht unbedingt teuer sein.

Einfach mal selber bauen

Tatsächlich muss es nicht immer die ausgefallene Designerlampe sein. Im Netz finden sich unzählige Anleitungen, wie aus ganz einfachen Materialien, eine schicke Lampe werden kann. Die Grundvoraussetzungen: Eine günstige Fassung aus dem Baumarkt und minimales, handwerkliches Geschick.

Nicht nur aus Beton lässt sich in kurzer Zeit ein Lampenfuß gießen. Fast alle Materialien eignen sich dazu, sie zu einer Lampe zu verarbeiten. Ein besonders einfacher Weg: Den Ast vom Waldspaziergang an der Zimmerdecke befestigen und einzelne Glühlampen daran herunterhängen lassen.

Licht: Auf die Farbe kommt es an

Doch nicht die Lampe an sich, sondern vor allem die Farbe des Lichtes bringt eine gemütliche Stimmung ins Wohnzimmer. Als besonders angenehm wird dabei in Deutschland warmes Licht empfunden.

In den südlicheren Ländern Europas greifen die Menschen lieber auf eine kältere Lichtfarbe zurück, erklärt der Lichtdesigner Axel Schmid von „Ingo Maurer„. Egal ob kaltes oder warmes Licht: Hauptsache es wird von verschiedenen Lichtquellen erzeugt.

Mehrere Lampen sind gut, weil man im Wohnzimmer, wo man sich entspannt, nicht in einem gleichmäßig ausgeleuchteten Raum sitzen will. Es ist angenehm, wen es hellere und dunklere Bereiche gibt. – Axel Schmid, Lichtdesigner

Drogerie vs. Fachgeschäft

Teuer ist besser? Im Fall der Glühlampe stimmt das nicht unbedingt. Denn auch in der Drogerie gibt es gute Leuchtmittel in verschiedenen Farbabstufungen, die nur wenig kosten. Wer allerdings nicht auf angesagte Designerbirnen wie die „Edison Bulb“ verzichten kann, muss bei fünf bis 20 Euro pro Stück schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

Auf der Suche nach dem besten Licht hat detektor.fm-Redakteurin Marie-Kristin Landes mit dem Licht-Designer Axel Schmid gesprochen. Seine Tipps hat sie detektor.fm-Moderator Alexander Hertel verraten.

Es gibt bestimmt einen Zusammenhang zwischen Preisklasse und Lichtqualität, aber der ist nicht zwingend.Axel Schmid 

Redaktion: Marie-Kristin Landes


Die Serie „Geduld und Spucke“ gibts auch als Podcast.

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