Mission Energiewende | Negative Emissionen

CO2 recyceln?

Die meiste Zeit denken wir darüber nach, wie wir Emissionen einsparen können. Parallel dazu gibt es Bemühungen, das einmal ausgestoßene CO2 wieder aus der Atmosphäre zu entfernen. Welchen Beitrag können diese so genannten negativen Emissionen leisten?

Erderwärmung durch CO2-Ausstoß

Die Stimmen mehren sich langsam: Es ist zu spät, um eine globale Erwärmung von zwei Grad Celsius noch zu vermeiden. Das würde auch heißen, dass wir die Pariser Klimaziele nicht mehr erreichen können. Entscheidend ist es deswegen, Emission zu vermindern, indem wir Energie einsparen und uns nachhaltig von fossilen Brennstoffen verabschieden. Das International Panel for Climate Chance (IPCC) erinnert in seinem letzten Report an genau diese wichtigen Faktoren. Gleichzeitig aber werden neue Technologien genannt, die zusätzlich helfen sollen.

Negative Emissionen

Diese Technologien setzten auf „Negative Emissionen“. Das heißt, man möchte CO2 aus der Atmosphäre zurückgewinnen und binden. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze, zum Beispiel, Algen in den Meeren mit Eisensulfat zu düngen. Aber einige Forscher propagieren auch eine Methode, die als „Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -Speicherung“ (BECCS) bekannt ist. Andere Institute wiederum kommen zu dem Ergebnis, dass diese Technologien eher schädlich sind als hilfreich.

Durch das Direct Air Capturing (DAC) soll CO2 recycelt oder direkt einer Art „Endlagerstätte“ in tieferen Erdschichten zugeführt werden. Dazu wird bereits ausgestoßenes CO2 direkt aus der Luft gefiltert.

Eine solche Filteranlage hat detektor.fm-Redakteurin Bernadette Huber besucht. Dort hat sie mit Louise Charles von der Firma Climeworks gesprochen. Aber auch den Forscher und Mitgründer des New Climate InstitutesProf. Dr. Niklas Höhne, hat sie interviewt. detektor.fm-Moderatorin Isabel Woop hat mit Bernadette über ihre Recherche zu negativen Emissionen gesprochen.


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„Mission Energiewende“ ist eine Kooperation mit dem Ökostromanbieter LichtBlick und dem WWF

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