Zurück zum Thema | Sachsen-Anhalt

Das Bundesland, das es fast nicht gegeben hätte

Dass es Sachsen-Anhalt gibt, stand 1990 noch auf der Kippe. Wie wurde das Bundesland zu dem was es heute ist?

Sachsen-Anhalt: Irgendwo dazwischen

Glaubt man dem Glücksatlas, sind die Menschen in Sachsen-Anhalt mit ihrem Leben zufriedener als in anderen ostdeutschen Bundesländern. Auch wirtschaftlich hat sich das Bundesland seit der Wende sehr dynamisch entwickelt, auch wenn im Vergleich zu westdeutschen Bundesländern noch Luft nach oben ist. 

In deutschlandweiten Medien ist das Bundesland allerdings nur selten Thema. Große Aufmerksamkeit bekommt es häufig nur wie jetzt vor der anstehenden Landtagswahl im September 2026, bei der die AfD durchaus stärkste Kraft werden kann.

Eine Geschichte voller Umbrüche

Ein wichtiger Baustein, um aktuelle Entwicklungen und Debatten einzuordnen und zu verstehen, ist die turbulente Entstehungsgeschichte des Bundeslands, die seine Strukturen nachhaltig prägt. Das heutige Sachsen-Anhalt ist aus vielen historischen Bestandteilen zusammengesetzt worden — und das gleich zweimal. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden erstmals die große preußische Provinz Sachsen und das kleine Land Anhalt zu Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen. Die DDR-Führung löste das Land 1952 in die zwei Bezirke Halle und Magdeburg auf. Erst am 3. Oktober 1990 entstand das heutige Bundesland.

In dieser Folge von Zurück zum Thema erfahrt ihr mehr aus der Geschichte des Bundeslands und was unseren neuen Podcast DAZWISCHEN ausmacht.