Kino | “47 Ronin” und “Anchorman 2”

Vor zehn Jahren hat der erste „Anchorman“-Film es erst gar nicht in die deutschen Kinos geschafft, ist aber später ein Kultfilm geworden. Nun folgt ein zweiter Teil – auch an ihm scheiden sich die Geister. Einig sind sich viele Kritiker hingegen beim anderen Kinostart der Woche: „47 Ronin“.

Patrick Wellinski 

Ganz schön lustig

Er ist ein Macho, ein Nachrichtensprecher, ein Phänomen. Ron Burgundy ist der „Anchorman“. Nach zehn Jahren Pause geht die Komödie in die zweite Runde, der lokale Nachrichtensprecher erobert den 24-Stunden-News-Kanal „GNN“ – die Ähnlichkeit mit dem „CNN„-Logo ist hierbei natürlich nur purer Zufall.

Nicht so lustig

Unterschiedlicher könnten die zwei Neustarts in den Kinos wohl kaum sein: dem Klamaukfilm „Anchorman 2“ steht „47 Ronin“ gegenüber. Ein Film, der ambitioniert versucht, eine der großen japanischen Legenden auf die Leinwand zu bringen. Eigentlich dürfen Samurai den Tod ihres Meisters nicht rächen. Besagte 47 Ronin, so nennt man „herrenlose“ Samurai, widersetzen sich dieser Regel und gehen in die japanische Historie ein. Anders als die Legende, wird der Film wohl nicht in die Geschichte eingehen – viele Kritiker lassen an dem 170-Miilionen-Dollar-Werk kaum ein gutes Haar.

Patrick Wellinski hat beide Filme bereits gesehen und ist vermutlich einer der wenigen Kritiker, die „47 Ronin“ etwas abgewinnen können.


Der Trailer zu „47 Ronin“

Der Trailer zu „Anchorman 2“

Redaktion