Am 26. Januar 2001 wird im Osloer Vorort Holmlia ein 15-jähriger Junge von Neo-Nazis brutal ermordet: Benjamin Hermansen. Basierend auf diesen wahren Ereignissen zeigt die norwegische Miniserie, wie sich eine Welle der Solidarität gegen Rechtsextremismus über das ganze Land ausbreitet.
Im Sommer 2000 genießen die Schulfreunde Benjamin und Elias unbeschwerte Tage im multikulturellen Stadtteil Holmlia. Neue Nachbarn ziehen ein, die Gemeinschaft wächst. Doch mit den neuen Nachbarn ziehen auch Spannungen mit in die Gemeinschaft: unterschwelliger Rassismus, ein Hakenkreuz an der Schulmauer. Als der Winter kommt, führt ein nächtliches Treffen der Freunde zu einem Ereignis, das niemand kommen sah. Am 26. Januar 2001 wird im Osloer Vorort Holmlia Benjamin von Neo-Nazis brutal ermordet.
Alle Figuren außer Benjamin selbst sind fiktional. Dadurch soll ein Raum entstehen, der nicht voyeuristisch rekonstruiert, sondern viel mehr ermöglicht und eine Verhandlung über Verantwortung und Verlust eröffnet. Die realen Betroffenen sollen nicht erneut ausgestellt werden, aber das Thema ist so wichtig, dass darüber gesprochen werden muss. Die eigentliche Tat wird bewusst nicht nachgestellt.
Serienschöpfer ist Mikael Diseth, ein norwegischer Drehbuchautor und Regisseur, der als Jugendlicher dieselbe Mittelschule wie Benjamin Hermansen besuchte. Laut eigenen Angaben haben die Ereignisse einen Wendepunkt in seinem Leben markiert und einen Grundstein für sein späteres kreatives Schaffen gelegt.
Alle Folgen der Serie „After Benjamin“ könnt ihr in der ZDF Mediathek schauen.
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