Die Dokumentation „Tschernobyl 86: Der Super-GAU“ erzählt die Katastrophe vom Atomkraftwerk in Tschernobyl mit Archivmaterial nach.
Vor fast 40 Jahren explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks von Tschernobyl. Damals befindet sich die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Weil der Kreml keine Schwäche zeigen will, wird die Katastrophe zunächst verschwiegen und danach heruntergespielt.
Doch während die Sowjetunion noch die Füße still hält, breitet sich schon eine radioaktive Wolke nach Westen Richtung Deutschland aus. Die Dokumentation „Tschernobyl 86“ zeichnet nach, was zu dieser Zeit genau passierte — im Atomkraftwerk selbst, aber auch in der Gesellschaft.
Die Doku von Regisseur Volker Heise, den ihr vielleicht von seinen Filmen „Gladbeck“, „Schockwellen“ oder „Berlin 45“ kennt, erzählt die Geschichte vom Super-GAU ausschließlich mit Archivmaterial nach. Die Bilder wirken dabei teilweise erschreckend aktuell. Zum einen gibt es auch heute wieder aufflammende Konflikte zwischen Ost und West. Zum anderen entstand damals eine Debatte über den Ausstieg aus der Atomkraft, über den weiterhin viel diskutiert wird. Heute geht es allerdings eher um den Wiedereinstieg in die Atomkraft, der von einigen gefordert wird.
„Tschernobyl 86: Der Super-GAU“ könnt ihr jetzt in der ARD-Mediathek sehen.
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