Allah-Las im Interview

Die Genesis des modernen Rock’n’Roll

Verwaschene Surf-Gitarren mit viel Hall, slackerhafter Gesang, psychedelische Klanglandschaften – die Allah-Las aus Los Angeles öffnen mit ihrer Musik ein Zeitfenster ins Kalifornien der 60er und sind doch nicht von gestern.

Auf ihrem aktuellen Album Worship The Sun ist der Titel Programm. Die Allah-Las verstehen es ausgezeichnet, das warme Wetter ihrer kalifornischen Heimat in staubige Psychedelic Pop-Songs zu packen.

Der Hang zur Sound-Ästhetik der 60er kommt nicht von ungefähr. Kennengelernt haben sich Teile der Band in einem Plattenladen, als Angestellte in den Sektionen Rock’n’Roll und Oldies.

Eine Band macht Radio

Ihre Leidenschaft für Platten, fürs Entdecken, Sammeln und Weitererzählen leben die Allah-Las auch im Radio aus, zunächst bei einer Radiostation in Los Angeles, mittlerweile online als Podcast auf reverberationradio.com, wo sie mit einigen Freunden jeden Mittwoch neue und alte Musik präsentieren.

Vor ihrem letzten Deutschlandkonzert haben uns die Allah-Las im detektor.fm-Studio besucht und über ihre Einflüsse, ihre Einstellung zu Musikstreaming und über Los Angeles gesprochen.

Wir sind Musik-Fans und wollten wissen, woher die Musik kommt, die wir hören. Wir haben die Ursprüng des modernen Rock’n’Roll erforscht und uns dann weiter vorgearbeitet . Wenn man Musik nur lange genug hört, führt sie einen zu anderen Orten und Genres.Allah-Las zu Gast im Studio 

Redaktion