Büro- und Arbeitswelten sind im Wandel – viele Strukturen aus der Vergangenheit werden dabei neu bewertet. Wie sollten Arbeitsplätze idealerweise gestaltet sein?
Über die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet laut Institut der deutschen Wirtschaft an einem Büroarbeitsplatz. Ob im Großraumbüro oder im Homeoffice – die Gestaltung des Arbeitsplatzes nimmt Einfluss auf die Produktivität. Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie ihre Büros idealerweise gestaltet sein sollten, um Leistung und Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern und gleichzeitig Nutzungskosten möglichst gering zu halten.
In der sechsten Folge von „Wirtschaft. Arbeit. Jetzt!“ spricht Host Claudius Nießen mit Prof. Martin Klaffke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin über die Relevanz der Arbeitsplatzgestaltung und was Treiber für die Veränderung von Büro- und Arbeitswelten sind. Dabei zeigt sich, dass Unternehmen einen stärkeren Fokus auf eine effiziente Flächennutzung legen als zuvor. Das kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Produktivität haben.
Wie der Arbeitsplatz gestaltet ist, hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie innovativ und kreativ Mitarbeitende denken können. Trotzdem gibt es nicht das eine „Büro der Zukunft“. Arbeitgeber müssen individuell prüfen, welche Gestaltung für ihre Zwecke optimal sind. Ob Großraumbüro, Einzelbüros, feste Sitzplätze oder Desk Sharing – auf die richtige Kombination der einzelnen Elemente kommt es an. Dabei gilt es für alle, eine optimale Balance zwischen Effizienz und Effektivität anzustreben, um ökonomische Ziele zu erreichen und gleichzeitig die Zufriedenheit der Mitarbeitenden sicherzustellen.