Durch Ventile strömt Luft in den Fahrradreifen und bleibt darin, damit der Druck stimmt. Wie sind sie aufgebaut und was unterscheidet die Systeme?
In dieser Ausgabe von „Antritt“ geht es mit Jens Klötzer um Ventile am Fahrrad.
Kaum ein Fahrrad kann ohne Ventile fahren. Denn Fahrradreifen müssen mit Luft befüllt werden, damit sie funktionieren. Das passiert durch das Ventil. Der Luftdruck im Reifen muss in den meisten Fällen über dem Druck der Umgebungsluft liegen und er muss möglichst konstant bleiben. Darum hat das Ventil die Aufgabe, die Luft nicht wieder aus dem Reifen herausströmen zu lassen. Ein Ventil ist wie eine Einbahnstraße für Luft — die ab und zu auch in Gegenrichtung geöffnet werden kann.
Für Fahrräder gibt es unterschiedliche Ventilarten, die diese Aufgaben übernehmen. Die drei wichtigsten Typen sind das klassische Dunlop- oder Blitz-Ventil, das Auto- oder Schraderventil und das sehr weit verbreitete französische Ventil, das man auch Sclaverand- oder Prestaventil nennt. Außerdem gibt es in jüngster Zeit Weiter- und Neuentwicklungen mit größerem Schaftdurchmesser für mehr Luftdurchfluss oder Systeme wie Clik Valve und CoreCap.
Über den grundsätzlichen Aufbau von Ventilen, die einzelnen Bauarten, ihre Vor- und Nachteile und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung am Ventilmarkt spricht Gerolf in dieser Ausgabe mit unserem Technikexperten Jens Klötzer vom Tour-Magazin. Natürlich geht es dabei auch um die alles entscheidende Frage: Ventilkappen ja oder nein?
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