Popfilter | Sababa 5 & Barak Cohen – Rachok Midday

Unwiderstehlicher Groove aus Israel

Ihre unwiderstehlich groovende Mischung aus nahöstlichem Psych, Funk und Mizrahi erweitern Sababa 5 auf ihrem neuen Song „Rachok Midday“ mit dem beseelten Gesang von Barak Cohen.

Groove mit großem G

„Rachok Midday“ bedeutet „zu weit weg“. Auch wenn man keine Hebräisch beherrscht – die Sehnsucht in Barak Cohens beseeltem Gesang versteht man trotzdem. Dazu liefert die vierköpfige israelische Band Sababa 5 den charakteristischen Sound aus nahöstliche Gitarrenlinien, psychedelische Synthies und einer tighten Rhythmusgruppe. Mit ihren unwiderstehlich groovenden Stücken machen sich Sababa 5 seit einigen Jahren auch über die Grenzen ihres Heimatlandes hinweg einen Namen.

Multikultureller Overkill

Alle vier Mitglieder der 2016 gegründeten Band sind in der Musikszene von Tel Aviv ziemlich umtriebig. Sie spielen z.B. mit dem Kutiman Orchestra oder Liraz zusammen. Ihre eigenen Songs sind von der Musik arabischer Länder inspiriert, mit einem besonderen Faible für den Funk der 70er-Jahre. Beeinflusst ist die Band auch vom Mizrahi. Das ist ein Musikstil, der sich Mitte des letzten Jahrhunderts in Israel entwickelt und musikalische Einflüsse aus Europa mit Stilen aus dem Nahen Osten und Nordafrika verbindet.

Sababa 5 machen hauptsächlich instrumentale Musik, laden sich aber immer wieder Gäste ein, wie die japanische Sängerin Yurika oder die jemenitisch-jüdische Sängerin Shiran Tzfira. Auf „Rachok Midday“ übernimmt der Aktivist, Rechtsanwalt und Musiker Barak Cohen den Gesang, der auch selbst schon zwei Alben und Songs auf Kurdisch, Türkisch und Griechisch veröffentlicht hat. „Rachok Midday“ hört ihr heute im Popfilter.

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Redaktion

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