DAZWISCHEN | Mobilität in Sachsen-Anhalt

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Sachsen-Anhalt ist in großen Teilen extrem dünn besiedelt, vielerorts ist das ÖPNV-Angebot schlecht ausgebaut. In Magdeburg entwickeln Forschende Mobilitätslösungen für die Zukunft. Taugt das auch für’s Land?

Mobilität auf dem Prüfstand

Sachsen-Anhalt ist extrem dünn besiedelt. Vor allem im Norden des Bundeslandes wohnen besonders wenige Menschen, sie verteilen sich auf weite Landschaften. Nur in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg teilen sich noch weniger Menschen einen Quadratkilometer. Das bringt zwar viel Ruhe, aber auch einige Probleme mit sich. Vielerorts ist das ÖPNV-Netz nicht ausgebaut, es fährt schlicht kein Bus mehr, keine Bahn.

An der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an passender Mobilität für morgen. Dabei denken die Forschenden nicht nur über den ländlichen Raum nach, sondern auch über die Mobilität in der Stadt.

Es gibt neue Ideen, die unser Leben in der Stadt vielleicht sogar schöner machen — und die unsere Lebensqualität verbessern.

Projektmanagerin Karolin Heinrich, Otto-von Guericke-Universität Magdeburg

Foto: IMIQ

Zum einen setzt man in Zukunft auf autonome Systeme, zum Beispiel einen selbstständig fahrenden Shuttlebus, der von A nach B pendelt. Zum anderen könnten sogenannte Mobilitätszentren das Reisen erleichtern. An festen Orten finden die Bewohner und Bewohnerinnen unterschiedliche Fortbewegungsmittel wie Leihräder oder Roller, die vor allem für die „letzte Meile“ genutzt werden können. Immer im Fokus der Forschung stehen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Was brauchen sie im Alltag, wo sind sie skeptisch, was ist schlicht unpraktisch?

Neue Bedürfnisse berücksichtigen

DAZWISCHEN-Hosts Katja Schmidt und Marie Landes sprechen in der neuen Folge über die Frage, wie Sachsen-Anhalt in Zukunft mobil bleiben kann.


Wie geht es nach den nächsten Landtagsentscheidungen politisch in Sachsen-Anhalt weiter, und wie stellen sich die demokratischen Parteien für die Zukunft auf? Darüber diskutieren detektor.fm und der Tagesspiegel am 17. November bei „DAZWISCHEN live“ in der Studibar + Eventspace JoGo (ehemals CampusTheater), J.-G.-Nathusius-Ring 5 in Magdeburg – mit Stimmen aus Politik und Zivilgesellschaft sowie den Moderatoren Robert Ide und Marie Landes. Der Eintritt ist frei, wir bitten aufgrund begrenzter Platzzahl jedoch um eine Anmeldung bis zum 15. November.


Der DAZWISCHEN-Podcast

Wir liefern mit „DAZWISCHEN“ im Jahr der Landtagswahl und darüber hinaus ein ausgewogenes, kritisches und differenziertes Bild von Sachsen-Anhalt. Habt ihr Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Engagiert ihr euch und möchtet uns davon erzählen? Schreibt uns eine Mail an dazwischen@detektor.fm oder schickt uns eine Sprachnachricht über WhatsApp an die Nummer 0175 6807345. In unserem WhatsApp-Kanal bekommt ihr zusätzliche Infos. Außerdem empfehlen wir euch den DAZWISCHEN-Newsletter. Hier bekommt ihr jede Woche Hintergrundinformationen, Fotos und Veranstaltungstipps direkt zum Thema.

Der Podcast „DAZWISCHEN“ entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH.

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