Bei Lego Serious Play werden ernsthafte Probleme spielerisch angegangen. Eric Hofmann spricht über die Methode und erklärt, wie sie funktioniert.
Viele Organisationen müssen sich verändern. Denn der Markt, die Mitarbeitenden, die Mitbewerber und der technische Stand entwickeln sich ständig weiter. Unternehmen müssen darauf reagieren und sich an neue Gegebenheiten anpassen. Doch wie gestalten sie den Wandel? Wie findet man den richtigen Kurs und wie lassen sich verschiedene Handlungsoptionen gewichten? Eine mögliche Antwort darauf kann Lego Serious Play sein. Die Methode nimmt das Spiel mit Klemmbausteinen ernst und macht Strukturen, Konflikte und Lösungen im Wortsinn greifbar. Eric Hofmann ist „Lego Serious Play Facilitator“ und begleitet Unternehmen in der Anwendung.
Die meisten Menschen im Management-Umfeld sind es gewohnt, in ihren Meetings rein auf der Kopfebene zu sein und Dinge zu verbalisieren.
Eric Hofmann
Der Vorteil von Serious Play: Durch den spielerischen Umgang mit Klemmbausteinen treten auch Strukturen, Haltungen und Vorbehalte zutage, die sich nicht sofort verbalisieren lassen. Laut Hofmann braucht es etwas Geschick, auch zögerlich Teilnehmende zur Mitarbeit zu bewegen. Denn nicht bei allen ist das Spielerische positiv konnotiert. Wenn aber Organisationen erst einmal angeleitet ins Spielen kommen, kann die Methode einiges bewegen.
Ich wundere mich immer wieder über diese Besprechbarkeit, dass Dinge plötzlich besprochen werden können, sogar manchmal Tränen fließen, Umarmungen stattfinden und Versöhnung stattfindet.
Eric Hofmann
Über den Reiz des ernsthaften Spiels mit Klemmbausteinen und darüber, wie man mit den Ergebnissen dann umgeht, spricht detektor.fm-Moderator Christian Bollert in dieser neuen Folge des „brand eins Podcasts“ mit Eric Hofmann.