Blutdoping durch UV-Strahlen: Was steckt dahinter?

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Blut wird mit UV-Strahlen behandelt, damit es mehr Sauerstoff transportieren kann: Mit dieser Methode soll ein Erfurter Arzt Topathleten behandelt haben. Was steckt hinter der Dopingmethode?


Blutdoping durch UV-Strahlen: Was steckt dahinter? Blutkonserven in der Kühlkammer des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Bei der UV-Behandlung sieht das ein bissschen anders aus © Frank Hormann/dapd

Fritz Sörgel Fritz Sörgelist einer der renommiertesten Dopingexperten. Die Doping-Vorwürfe gegen die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sind kaum vergessen, da droht dem Deutschen Sport offenbar ein neuer Dopingskandal: Denn die Erfurter Staatsanwaltschaft und die Nationale Antidopingagentur NADA ermitteln gegen einen Mediziner vom Olympiastützpunkt Erfurt. Er soll vor allem Eisschnelläufer, Radfahrer und Leichtathleten betreut und gedopt haben.

Dabei geht es um eine Methode, die nach dem Kodex der Welt-Antidoping-Agentur als Doping gilt: Das Behandeln des Blutes mit UV-Strahlen.

Für viele ist dieses Verfahren bisher vollkommen unbekannt. Warum man Blut mit UV-Licht bestrahlt und ob man das hinterher nachweisen kann, darüber sprechen wir mit Fritz Sörgel, dem Dopingexperten und Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Heroldsberg bei Nürnberg.

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