Deutscher Sohn: Eine Diskussion im tazcafé

19.11.2010

Ingo Niermann diskutiert mit Kritikern im tazcafé über seinen neuen Roman "Deutscher Sohn". Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Einordnung des Romans. Ist er Afghanistan-Roman, Porno-Provokation oder Zitat-Collage?

Cover des Romans “Deutscher Sohn” von Ingo Niermann und Alexander Wallasch.

Im Berliner tazcafé diskutiert Ingo Niermann mit dem Literaturkritiker Jan Süselbeck und dem Germanistik-Professor Moritz Baßler über seinen neuen Roman “Deutscher Sohn”.

Ingo Niermann schrieb seinen zweiten Roman zusammen mit Alexander Wallasch. Während des Schreibens trafen sich die beiden Autoren kein einziges Mal. Sie kommunizierten ausschließlich per E-Mail und übers Telefon.

Autor des Buches >Deutscher SohnIngo Niermann Autor des Buches >Deutscher Sohn<.  

Die Idee zu unserem Roman kam uns durch einen Artikel, den Alexander Wallasch für die taz geschrieben hat. Sein Artikel handelte von einem Bauer, der regelmäßig zu Gang- Bang-Treffen ging.“

Der Titel des Romans ergibt sich durch die Handlung. Toni wird von den Deutsch-Religiösen zum deutschen Sohn ernannt.“

 

 

Redaktionsleiter von literaturkritik.deJan SüselbeckRedaktionsleiter von literaturkritik.de 

Porno und deutsch-religiöse Verflechtungen bestimmen den Roman. Im Verlauf des Romans baut sich ein Netz aus germanisch-mythologischer Familiengeschichte auf.

 

 

Professor für Neuere deutsche Literatur an der Westfälischen Wilhelms-Universität MünsterMoritz BaßlerProfessor für Neuere deutsche Literatur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 

“Deutscher Sohn” ist eine Zitat-Collage. Es zitiert viel aus dem Roman Feuchtgebiete von Charlotte Roch und den Romanen von Stuckrad-Barre“

Es gibt zahlreiche Literatur-Titel, die mit „American“ anfangen, wie beispielsweise „American Psycho“, „American Pie“ oder „American Beauty“. Warum sollte ein Roman also nicht „Deutscher Sohn“ heißen?“

 

 

 

Hören Sie hier die Höhepunkte der Diskussion:

Ingo Niermann diskutiert mit Kritikern ueber seine Buch deutscher Sohn

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Christian Bollert

Geschäftsführer der BEBE Medien GmbH, die detektor.fm betreibt. Wenn er sich nicht um den laufenden Betrieb kümmert, moderiert er Sendungen und beschäftigt sich mit Sportpolitik, Radsport und Bildungsthemen. Christian hat vor detektor.fm als freier Autor für verschiedene ARD-Hörfunksender Nachrichten geschrieben und Beiträge produziert. Stipendien haben ihn in die Niederlande und die USA geführt.

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