Gesund Leben | Bandscheibenvorfall – Welche Alternativen gibt es zur OP?

26.06.2012

80 Prozent aller Deutschen sind mindestens einmal im Leben wegen eines Rückenleidens in Therapie. Ist eine Operation der letzte Ausweg? Und: Kann man einem Bandscheibenvorfall vorbeugen?

Ein plötzlicher Rückenschmerz kann ein Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall sein. / Foto: © Benjamin Thorn, PIXELIO

Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbeln wie ein Stoßdämpfer. Sie bestehen aus einem weichen, gallertartigen Kern, der von einem Ring aus Knorpeln gehalten wird. Verrutscht dieser Kern und bricht durch die Knorpelhülle, spricht man von einem Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps). Schmerzhaft ist der aber nur, wenn die Gallertmasse auf die umliegenden Nerven drückt.

Das Bandscheiben sich mit dem Alter abnutzen, ist relativ normal. Ein Bandscheibenvorfall passiert jedoch meist plötzlich und mit heftigem Schmerz.

80 Prozent aller Deutschen sind wegen eines Rückenleidens mindestens einmal in ihrem Leben in ärztlicher oder physiotherapeutischer Behandlung. Kann man einen Bandscheibenvorfall vorbeugen? Welche Alternativen gibt es zur Operation?

Thomas Pauly ist Arzt beim Deutschen Orthopädenverband e.V. Wie ein Bandscheibenvorfall entstehen kann und was man dagegen und gegen die Schmerzen tun kann, erklärt er im Interview.

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