Kolumne der Woche – heute: Das Plagiat

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In Leipzig findet zur Zeit die Buchmesse statt. Begleitet wird die Messe von der Plagiats-Debatte.


Kolumne der Woche - heute: Das Plagiat Besucher auf der Leipziger Buchmesse. In Frankfurt am Main wird gehandelt, in Leipzig gelesen. Foto: Sebastian Willnow/ ddp.

Für den Preis der Leipziger Buchmesse wurde nämlich auch Helene Hegemann nominiert - die 18-jährige Autorin hatte jedoch weite Teile ihres Romans "Axolotl Roadkill" wortwörtlich von einem Blogger abgeschrieben. Andere Schriftsteller wollten daraufhin eine Diskussion über das Urheberrecht lostreten, unter ihnen auch Günther Grass. Ob diese Diskussion zu etwas führt, ist unklar, aber immerhin macht unser Kolumnist Jan Kröger schon mal mit.

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Jan Kröger schreibt wöchentlich die Kolumne für detektor.fm und ist Geschäftsführer der Leipziger 2-Wochenzeitung "weiter".


Es wurden bereits 3 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Theodor

    Theodor am

    Nur .1,5% der Zeilen von Frau Hegemanns Buch seien - sozusagen -“geklaut” , so schrieb Iris Radisch kürzlich . und ist es nicht überhaupt so, dass alle Leute, die schreiben, auch viel und vieles lesen und so natürlich Bruchstücke dessen, was sie besonders beeindruckt, manchmal als Kristallisationspunkt oder beiläufig am Rande in ihre Geschichten aufnehmen ? Kein Autor hat jemals alles in sich , in seiner Phantasie gefunden, was sich dann zu einer Geschichte fügt.

  2. Tobi Knorke

    Tobi Knorke am

    Diese Plagiats-Debatte ist doch gar nicht das Ding! Die lenkt nur vom eigentlichen Thema ab. Und das lautet:
    * das ist ein SCHLECHTES Buch, überflüssig und seicht.
    * das wäre nie zustande gekommen, wenn der Vater nicht Herr Hegemann von der Volksbühne wäre und das Kind in die Kulturelite der Stadt hineingeboren worden wäre
    * der Verlage und alle an der Verwertungskette kommen vor lachen nicht in den Schlaf, weil eine Pseudo-Helden geiernde Kultur-Industrie sich ihre Hypes produziert

    Helene Hegemann hat ihre Lesungen abgesagt, nachdem sie den Preis nicht gewonnen hatte. Muss man mehr wissen über die Reife und den Entwicklungsstadium der “Autorin” - und folglich über das Buch? Ich nicht.

 

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