Kultur- und Kreativwirtschaft: Beispiel “Designers’ Open” in Leipzig

28.10.2011

Viele Städte in Deutschland hoffen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Aus der jungen und oft sehr lebendigen Szene soll künftige Wirtschaftskraft entstehen. Wir werfen einen Blick auf eine überregional bedeutende Veranstaltung, die Designers' Open in Leipzig.

Seit 2005 kommen junge Designer aus allen Fachrichtungen in Leipzig zusammen. In diesem Jahr finden die Designers’ Open in der alten Baumwollspinnerei statt. Foto: © Uwe Walter/ Designers’ Open

ist einer der Initiatoren der »Designers' Open«. © Matthias RitzmannJan Hartmannist einer der Initiatoren der »Designers' Open«. © Matthias Ritzmann 

An diesem Wochenende treffen sich bei den “Designers’ Open” Kreative aus vielen verschiedenen Branchen.  Das Spektrum der Messe reicht von Mode- über Interieur- bis hin zu Industriedesign. Auch diesmal zeichnet eine Fachjury die besten Arbeiten mit dem DO/Jury Award aus. In den letzten Jahren haben sich die Designers’ Open zu einer wichtigen Designmesse in Deutschland entwickelt. Die Besucher- und Ausstellerzahl steigt von Jahr zu Jahr.

Die Messe scheint ein Paradebeispiel für die wachsende Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft zu sein. Eine Studie des Bundeswirtschaftsministerium kommt gar zu dem Schluss, die Kultur- und Kreativwirtschaft sei beinahe genauso wichtig wie die Automobilindustrie.

Über die Erwartungen an die Kreativwirtschaft, die Zukunft der Designbranche und die Perspektive der Designers’ Open haben wir mit Jan Hartmann gesprochen. Er ist einer der Initiatoren des Design-Festivals.