Machen statt Quatschen | EM-Fanprojekte in Polen gegen Gewalt im Fussball

06.06.2012

Wenn am Freitag die Europameisterschaft beginnt, blickt alle Welt freudig und gespannt nach Polen und in die Ukraine - doch die EM-Gastgeber haben auch mit gewaltbereiten Hooligans zu kämpfen. Spezielle Fanprojekte engagieren sich gegen Gewalt im Fußball.

Dariusz Lapinski geht davon aus, dass es in den Stadien zur EM friedlich zugeht. /Foto: © David Hecker/dapd

Die Europameisterschaft in der Ukraine und Polen steht kurz vor der Tür. Am Freitag wird die EM in Warschau eröffnet. Sie ist aber nicht nur ein Fussballfest, bei dem sich die Polen als freundliche Gastgeber präsentieren wollen. Oft ist schon über mögliche Sicherheitsprobleme diskutiert worden. Die Angst: polnische Hooligans könnten gewalttätig werden. Diese Angst ist nicht unberechtigt. Die Hooligans sind als sehr gewaltbereit bekannt und sie haben bereits deutschen Fussball-Fans mit Gewalt gedroht.

betreut Fussballfan-Projekte.Dariusz Lapinskibetreut Fussballfan-Projekte. 

“Dialog zwischen den Fanprojekten”

Der Fanbeauftragter für die Europameisterschaft Dariusz Lapinski hat an diesen Tagen eine Menge zu tun. Er arbeitet für den polnischen Fussballverband in der Abteilung Prävention und betreut Fanprojekte, die auf nachhaltige Informationsarbeit setzen, die auch nach der EM noch fruchten:

Wenn man sich die Probleme im polnischen Fußball anschaut, dann muss man die Europameisterschaft eher als ein Beginn sehen und nicht als den Höhepunkt, nach dem wir zu alten Gewohnheiten zurückkehren. – Dariusz Lapinski

Die Fanprojekte seien eine Möglichkeit, die lokalen Fans in die Turniervorbereitung einzubeziehen, sagt Dariusz Lapinski. In Fanbotschaften treffen sich Fußballfans verschiedenster Fan-Gruppierungen. Wir haben ihn gefragt, ob eine Gefahr für die drei Turnierwochen besteht und wie sein Engagement in den Fanprojekten aussieht.

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