Terror in den Fernsehnachrichten – wie Angst gemacht wird

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Die Nachrichtensendungen im Fernsehen neigen dazu, Terrorismus zu inszenieren. Außerdem schüren sie Ängste vor Muslimen. Das hat jetzt eine Studie ergeben.


Terror in den Fernsehnachrichten - wie Angst gemacht wird Ein Bild, das im Moment oft zu sehen ist: Bewaffnete Sicherheitskräfte im Flughafen. © Patrick Sinkel / ddp.

Prof. Wolfgang Frindte Prof. Wolfgang FrindteKommunikationspsychologe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. © Anne Günther / FSU. Konkrete Anschlagspläne, islamistischer Terror, Selbstmordattentäter, Terrorcamp, Vorsicht auf dem Weihnachtsmarkt, verschärfte Kontrollen – das sind nur einige Schlagwörter, die uns im Moment fast täglich in den Nachrichten begegnen. Erst am vergangenen Wochenende hatte sich in Stockholm ein Anschlag ereignet. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich selbst in die Luft und versuchte damit, auch andere zu töten.

Der Terror ist bereits seit Jahren präsent in den Medien – und das bleibt nicht ohne Wirkung.
Wolfgang Frindte ist Professor für Kommunikationspsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat eine Studie herausgegeben mit dem Titel „Inszenierter Terrorismus – Mediale Konstruktionen und individuelle Interpretationen“.

Hören Sie Wolfgang Frindte im Gespräch mit Moderator Christoph Dziedo:

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