Studie: Popmusik klingt immer trauriger

07.06.2012

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben untersucht, wie sich die Popmusik in den letzten 50 Jahren verändert hat. Die Ergebnisse sind teilweise sehr erstaunlich: trauriger und langsamer soll die Popmusik geworden sein. Wie das?

Ein Konzert der Band Deichkind. Ihre Musik hätte es vor 20 Jahren sicher schwer gehabt. ©Philipp Guelland/dapd

Professor für Soziologie an der FU Berlin.Christian von ScheveProfessor für Soziologie an der FU Berlin. 

Nichts ist so beständig, wie der Wandel. Diese Worte des griechiesches Philosophen Heraklit gelten für fast alle Bereiche des Lebens – so auch für die Popmusik.

Der Wissenschafter

Eine Studie der FU Berlin belegt nun, wie genau der Wandel in der Popmusik aussieht. Die Songs veränderten sich vorallem im Tempo und im Tongeschlecht. In den letzten 50 Jahren stieg die Anzahl der Titel in Moll um rund 50 Prozent an. Kann das sein – wo uns beim Einschalten des Radios doch so viele Gute-Laune-Songs entgegen kommen? Und woran liegt das?

Fragen an Christian von Scheve, einer der Autoren der Studie, der vor allem zur Soziologie von Emotionen forscht.

Der Komponist

Komponist und Musiker / Foto:klaus-kauker.de.Klaus KaukerKomponist und Musiker / Foto:klaus-kauker.de. 

Klaus Kauker beschäftigt sich aus einem anderen Grund mit der Popmusik. Er ist Komponist und erlangte Bekanntheit durch seinen youtube-Kanal “MusikTraining“, der aktuell für den Grimme-Online-Award nominiert ist.

Hier analysiert er Songs oder gibt Tipps, wie man in kurzer Zeit seine Stimme so richtig in Form bringen kann.

Wie er selbst die Entwicklung der Popmusik empfindet, erklärt Klaus Kauker im Interview.

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