Unnütze Umweltzonen? Auch 2011 zu hohe Feinstaubwerte

07.02.2012

Eigentlich sollten die innerstädtischen Umweltzonen für weniger Feinstaubbelastung, also sauberere Luft sorgen. 2011 waren die Werte jedoch an vielen Messstationen zu hoch. Sind Umweltzonen unnötig?

Nur 35 Tage im Jahr dürfen die Werte für Feinstaub überschritten sein, 2011 waren es aber mehr. Foto © Michael Gottschalk/dapd

Professor für Physik am Leibniz-Institut für TroposphärenforschungAlfred WiedensohlerProfessor für Physik am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung 

Aus dem Bundesumweltamt heißt es, die Feinstaubwerte seien auch im letzten Jahr wieder zu oft überschritten worden. Jede fünfte Messstation hat zu hohe Werte ermittelt.

Der ADAC hält die Umweltzonen inzwischen für wirkungslos, haben sie vor allem den Kommunen “einen monströsen Verwaltungsaufwand beschert statt zur Luftverbesserung beizutragen. (Zitat im Focus)

Sind Umweltzonen wirklich so nutzlos und worin besteht die Gefahr beim Feinstaub? Das fragen wir Alfred Wiedensohler, Professor für Physik am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung im Fachbereich Troposphärisches Aerosol.

Wir können momentan nichts an diesen hohen Feinstaubbelastungen machen, so lang nicht die Emissionsquellen auch in den osteuropäischen Ländern abgemildert werden.

Karolin Doehne

Nach Ausbildung und Job zog es Karolin Döhne für ein Soziologie-Studium an die Uni und damit zum CampusradioDresden. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs „Kino im Kopf“ und sammelte erste Radioerfahrungen. Die konnte die durch Praktika bei detektor.fm und MDR Figaro erweitern. „Ich will Radio machen, dass ich auch selber hören möchte und das ist eben detektor.fm.“ Hier arbeitet sie seit Oktober 2012 als Redakteurin und moderiert die Sendung „detektor.fm – Der Tag“.

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