Italienische Übergangsregierung: Kann “Super-Mario” Italien aus dem Schatten Berlusconis befreien?

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Nach dem Rücktritt Berlusconis braucht Italien eine neue Regierung. Der parteilose Wirtschaftswissenschaftler Mario Monti hat das Amt des italienischen Ministerpräsidenten zeitweise übernommen: er gilt als "Anti-Berlusconi". Ist er also der geeignete Kandidat?


Italienische Übergangsregierung: Kann “Super-Mario” Italien aus dem Schatten Berlusconis befreien? Mario Monti über Berlusconi: “Er hat sich niemals wirklich für Wirtschaftspolitik interessiert.”. Ob er Italien erfolgreich aus der Krise führen kann? Zumindest hat der ehemalige EU-Kommissarhat praktische Erfahrungen aufzuweisen. Foto: © Roland Magunia/ ddp

Christian Dreger Christian Dregervom DIW in Berlin. Italien jubelt – Samstag ist Silvio Berlusconi nach 17 Jahren Regierungszeit zurückgetreten, weil er im Parlament keine Mehrheit mehr hatte. Besonders in den letzten Wochen wurde der Ruf nach einer neuen italienischen Regierung laut, die das Land aus der Krise führen sollte.

Dieser Ruf ist jetzt – so scheint es – erhört worden: Staatspräsident Giorgio Napolitano gab Mario Monti den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Der ehemalige EU-Kommissar gilt als nahezu sicherer Nachfolger Berlusconis.

Doch kann der parteilose Wirtschaftswissenschaftler Italien aus dem „Berlusconi-Schatten“ befreien? Darüber sprechen wir mit Christian Dreger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.


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