Chats, Foren und Videoportale werden längst auch von Terroristen genutzt - und das in erschreckend professionellem Ausmaß.
Philipp HoltmannDoktorand und Stipendiat der Gerda Henkel-Stiftung im Rahmen des Projekts »Jihadismus im Internet: Die Internationalisierung von Gewaltdiskursen im World Wide Web«
Die meisten von uns sind mittlerweile beinahe täglich im Netz aktiv. Wir sind Mitglieder in Foren, wir informieren uns in bestimmten Portalen, wir diskutieren und chatten und mailen. Kurzum: wir können so viel kommunizieren und diskutieren wie noch nie.
Das Problem: Terroristen können das auch. In den letzten Jahren wurde das Internet zu einer immer wichtigeren, vielleicht zur wichtigsten Info-Quelle von Terroristen.
Wie öffentlich, wie professionell und wie gefährlich das ist, darüber sprechen wir mit einem Experten: Philipp Holtmann untersucht in einem Forschungsprojekt, wie der Dschihad im Netz vorbereitet und geführt wird - und sprach mit detektor.fm darüber im Interview.
»Virtueller Dschihad - Über Terrorvorbereitungen im Netz« herunterladen

Das World Trade Center in New York, kurz nach dem Anschlag. / © Finn Foens (dana press)