Automatisiertes Handeln an der Börse: Fehlt Computern das Feingefühl?

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Computersysteme sind Hauptakteure des Aktienmarktes - doch sie sind nicht unfehlbar. Was kann man sich unter automatisiertem Handel eigentlich vorstellen?


Automatisiertes Handeln an der Börse: Fehlt Computern das Feingefühl? Auch an der deutschen Börse in Frankfurt am Main wird ein erheblicher Teil der Aktien von Rechnern bewegt. Foto: © Thomas Lohnes/ dapd

Dorothea Schäfer Dorothea SchäferForschungsdirektorin Finanzmärkte DIW Berlin Wertpapiere, Aktien, Anleihen – an der Börse wird mit den verschiedensten Dingen gehandelt. Wie das Handeln genau funktioniert versteht man meist nur, wenn man sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Mit dem technischen Fortschritt kam der automatisierte Handel an die Börsen, der sie revolutioniert hat und die Umsätze auf dem Aktienmarkt steigen ließ. Die Hauptakteuer auf den Finanzmärkten sind heute keine echten Menschen mehr, sondern Computer, die innerhalb von Sekundenbruchteilen selbstständig Aktien kaufen und verkaufen können.

Forscher kritisieren das schon seit langem, da auch die Computer nicht unfehlbar seien. Was man davon halten kann, das fragen wir die Forschungsdirektorin Dorothea Schäfer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

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