Eine eigene Währung mitten in Deutschland

von Christiane Wittenbecher am

Im bayerischen Chiemgau haben sich ein paar Unternehmer und Kunden ein wenig unabhängiger gemacht. Sie haben einfach eine eigene Währung erfunden.


Eine eigene Währung mitten in Deutschland Zu Füßen des Kienberges und des Rauschberges liegt Inzell in den Chiemgauer Alpen. Foto: Inzeller Touristik GmbH/ ddp.

Frank Jansky Frank JanskyMitinitiator des Chiemgauers und Vorstandsmitglied von Regiogeld. Der „Chiemgauer“ ist eine Währung und ihn gibt es nur im Chiemgau. Dort kann man Euro eins zu eins in „Chiemgauer“ eintauschen und damit in Geschäften und Restaurants ganz normal bezahlen. Das Projekt war ursprünglich ein Schüler-Unternehmen und läuft nun schon seit fast sieben Jahren. Doch funktioniert das auch wirklich? Sind solche regionalen Währungen sinnvoll? Fragen an einen der Initiatoren, Frank Jansky.

Hören Sie hier das Interview noch einmal nach:

»Gespräch mit Frank Jansky zum regionalen Geld« herunterladen

Wir haben bisher fast drei Millionen Euro umgesetzt. - Frank Jansky

Der Chiemgauer Der ChiemgauerSo sieht sie aus, die regionale Währung im Chiemgau. Foto: Christian Gelleri/ Chiemgauer e.V.



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Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Jens

    Jens am

    Ja, das nenne ich mal ein spannendes Thema - und das auch noch in einem Interview mit meiner detektor-Lieblingsmoderatorin! :-)

    Noch spannender wird es, wenn man nicht nur das Geld in der Region produziert. Das TAHITI-PROJEKT sieht neben einem Regiogeld noch einiges mehr vor, um für nachhaltige regionale Kreisläufe zu sorgen und damit ein weltweit einzigartiges Modellprojekt zu schaffen!

    Morgen wird der aktuelle Stand der Dinge in Berlin vorgestellt - mit einer der Verantwortlichen aus Tahiti.

 

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