Erneuerbare Energien im Winter – der große Blackout blieb aus

14.02.2012

Die Ängste waren groß: im Winter könne Deutschland der Strom ausgehen. Nun hatten wir tagelang harten Frost - und keinerlei Strom-Blackouts. Ist die Energiewende damit fürs Erste geglückt?

Die Energiewende schaffte diesen Winter ihren ersten Härtetest - wenn auch nur knapp. / Foto © Georg Hilgemann/dapd

Energiewirtschaftler am Institut für ZukunftsEnergieSysteme.Prof. Uwe LeprichEnergiewirtschaftler am Institut für ZukunftsEnergieSysteme. 

Seit der beschlossenen Energiewende wurden acht Atomkraftwerke vom Netz genommen und trotzdem hat in diesem Winter jeder Strom bekommen. Bis auf Minus 27 Grad ist das Thermometer in diesem Winter gesunken. Die Befürchtungen, dass Deutschland an kalten Tagen der Strom ausgehen könnte, haben sich bisher aber nicht erfüllt. Es war sogar noch möglich, deutschen Strom nach Frankreich zu exportieren.

Ist das der Beweis dafür, dass Deutschland mit der Energiewende auf dem richtigen Weg ist? Was muss sich noch tun, bis wir uns wirklich nur noch mit Energie aus Sonne und Windkraft versorgen können?

Das fragen wir den Energiewirtschaftler Uwe Leprich vom Institut für ZukunftsEnergieSysteme Saarbrücken.

Karolin Doehne

Nach Ausbildung und Job zog es Karolin Döhne für ein Soziologie-Studium an die Uni und damit zum CampusradioDresden. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs „Kino im Kopf“ und sammelte erste Radioerfahrungen. Die konnte die durch Praktika bei detektor.fm und MDR Figaro erweitern. „Ich will Radio machen, dass ich auch selber hören möchte und das ist eben detektor.fm.“ Hier arbeitet sie seit Oktober 2012 als Redakteurin und moderiert die Sendung „detektor.fm – Der Tag“.

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