Die Bank der Zukunft: Teil 2 – Können Banken sozial sein?

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In dieser Woche fragen wir: welche Banken wollen wir in Zukunft haben? Heute geht es hierbei um ethisches Bankwesen. Das liegt im Trend. Kunden können dabei sicher sein, dass ihr Geld in sozialverträgliche Projekte investiert wird.


Die Bank der Zukunft: Teil 2 - Können Banken sozial sein? Die GLS-Bank gilt als Vorreiterin des ethischen Bankgeschäfts. © Foto: Volker Hartmann/dapd

Andreas Neukirch Andreas NeukirchDer GLS-Vorstand glaubt an einen gesellschaftlichen Auftrag von Banken. Während der Banken- und Wirtschaftskrise ist vielen Kunden eines klar geworden: Immer höhere Renditen bergen immer auch ein gewisses Risiko, viel zu verlieren. Auch werden hohe Gewinne vor allem dort erzielt, wo man besser nicht so genau hinsieht: Rüstung, Pornographie oder Produktion durch Kinderarbeit.

Ethische Siegel versprechen Fairness

Mehr und mehr Menschen vertrauen daher auf Prüfsiegel und ethische Standards. Bei Banken gibt es so etwas auch. Soziales oder ethisches Investment heißt der Trend. Damit verbunden ist meistens das Versprechen zu mehr Transparenz als bei klassischen Banken.

Wer bei uns Geld anglegt, der kann als Information sehen, welche Kredite wir herausgeben und welche sonstigen Anlagen wir tätigen - Andreas Neukirch

Kritischer Umgang mit eigenen Arbeitsweise

Das bekannteste Beispiel ist die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken, kurz GLS. Sie hat bereits mehrere Preise als beste sozial-ökologische Bank des Jahres gewonnen. Die Bank verpflichtet sich in einer Art "Ethikkodex" zu strengen Anlagekriterien. Ebenso überprüft sie den Einfluss der eigenen Tätigkeit kontinuierlich durch "Impact Studies", um eine effektive Verwendung der Gelder zu gewährleisten.

Andreas Neukirch ist Mitglied im Vorstand der Bank und hat uns die Arbeitsweise der GLS erklärt.

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